Nachrichtenübermittlung AUSGABE NR. 21 • 2025 • LIMITIERTE AUFLAGEwww.iguv.ch • info@iguv.ch • kostenlos abonnieren, online oder physischDIE EHESTRAFE IN DER SCHWEIZ • S. 14 – 16MEHRWERTSTEUER: EIN BREMSKLOTZ FÜR INNOVATION • S. 4 / 5REGULIERUNG: WIE VERMÖGENSVERWALTER KÄMPFEN • S. 12 / 13DIE USP DER UNABHÄNGIGEN VERMÖGENSVERWALTUNG • S. 28 – 32GEMEINSAM ERREICHEN WIR MEHR • POWERED BY IGUVASSET MANAGERPMSIGUV LANCIERT BRANCHENLÖSUNGS. 44 – 47DIE MAHNUNG VON JD VANCE S. 8 / 9CREDIT SUISSEEIN WECKRUF FÜR ALLES. 4 / 5KI-generiertes Titelbild mit Grok von xAI
Jetzt Kurse buchen: academy.iguv.chIGUV-ACADEMY: FACHLICHE WEITERBILDUNG FÜR VERMÖGENSVERWALTERVORTEILE FÜR SIE• Als Mitglied protieren Sie von kostenlosen Kursen zum Schweizer Erbrecht, Digital Assets und Regulatory Monitoring. Nicht-Mitglieder können diese gegen Gebühr nutzen. Unsere Plattform ermöglicht exibles Lernen nach Ihrem Zeitplan mit aktuellen und praxisnahen Inhalten. Zertikate bestätigen Ihre erweiterten Kenntnisse.WARUM JETZT TEILNEHMEN?• In der dynamischen Finanzbranche ist fachliches Wissen entscheidend. Die IGUV-Academy unterstützt Sie mit spezialisierten Kursen, die Ihre fachliche Expertise stärkt. Nutzen Sie diese Gelegenheit, sich mit Experten zu ver netzen und zertizierte Weiterbildungsnachweise zu erwerben.GESTALTEN SIE IHRE ZUKUNFT MIT UNS• Starten Sie mit der IGUV-Academy in eine Zukunft der beruichen Exzellenz.Erweitern Sie Ihre Fachkenntnisse gezielt.
LIEBE LESERINNEN UND LESERIGUV wächst weiter: Die Mitgliederzahl ist um 11.1 % auf 90 gestiegen, die Follower auf LinkedIn um 4.1 % auf 922, und das ASSET MANAGER Magazin erreicht inzwischen rund 9 000 Leser, davon ein Drittel in gedruckter Form. Diese Entwicklung zeigt das steigende Interesse an relevanten Themen der unabhängigen Vermögensverwaltung.In dieser Ausgabe beleuchten wir die Systemrele-vanz der UBS und die Frage, ob die Schweiz auf eine neue Bankenkrise vorbereitet ist. Zudem analy-sieren wir die regulatorischen Herausforderungen für kleinere Vermögensverwalter, insbesondere in der Geldwäscherei-Risikoanalyse.Weitere Highlights: Die digitale Steuer als Schutz des Schweizer Wohlstands, neue Entwicklungen bei Actively Managed Certicates (AMC) und die IGUV-Academy, die praxisnahe Weiterbildungs-möglichkeiten für Vermögensverwalter bietet.Vielen Dank für Ihr Vertrauen – gemeinsam ge-stalten wir die Zukunft der unabhängigen Vermö-gensverwaltung!Herzliche Grüsse Roger FrommIMPRESSUMLeser: mehr als 9 000Urheberrechte: Die in diesem Magazin veröffentlichten Texte unterliegen dem Urheberrecht von IGUV (sofern nicht anders gekennzeichnet). Die Veröffentlichung und Nutzung für andere Medien ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung durch den IGUV-Vorstand gestattet.Druck: Birkhäuser+GBC AG, ReinachDesign und Layout: Lambrigger Grakdesign, Sulgen und IGUV, KlotenKorrektorat: text-korrekturen.ch, SulgenFotos: Wenn nicht anders vermerkt mit OpenAi, X.AI generiert oder von Adobe Stock. Werbung: https://www.iguv.ch/media-datenFür den Inhalt verantwortlich: IGUV, Flurstrasse 33, CH-8302 Kloten, Tel. +41 78 880 47 03, info@iguv.chHaftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle über-nehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Informa tionen. Für den Inhalt der gelieferten Daten sind ausschliesslich die Zu-lieferer verantwortlich. Für die Informationen und Ansichten, ein-schliesslich Informationen und Einsichten von Dritten, wird keine Gewähr geleistet, weder ausdrücklich noch implizit. Leser, die aufgrund der in diesem Magazin veröffentlichten Inhalte Anlage-entscheide fällen, handeln auf eigene Gefahr, die hier veröffent-lichten Informationen begründen keinerlei Haftungsansprüche. Eine Haftung für eventuelle Vermögensschäden, die aufgrund von Hinweisen, Vorschlägen oder Empfehlungen des Magazins aufgetreten sind, wird kategorisch ausgeschlossen.Logos, Marken-, Produkt- und Warenzeichen: Alle veröffentlichten Logos sowie Marken-, Produkt- und Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Unternehmen.ROGER FROMMRedaktion und IGUV- Vorstandsmitglied fromm@iguv.chINHALTSVERZEICHNIS 4 Credit Suisse: Ein Weckruf für alle? 8 JD Vance: Ein Weckruf für Europa 10 Kritik an Schweizer Hostinganbietern 12 Kleine Vermögensverwalter kämpfen 14 Die Ehestrafe in der Schweiz 18 Mehrwertsteuer ein Bremsklotz 20 Digitale Steuern zum Schutz 24 Interview: Führender AMC-Anbieter26 Interview: Articial Intelligence28 Die Vorteile und USP der UVV's34 IGUV-Academy: Weiterbildung36 IGUV-Workshops 202540 IGUV-IKS mit Supportangebot42 Vorteile einer IGUV-Mitgliedschaft44 IGUV-PMS-BranchenlösungASSET MANAGER • NR. 21 / 2025EDITORIAL / INHALT • 3
Die Systemrelevanz der UBS – Eine kritische BetrachtungDie FINMA verlangt von jedem von ihr bewilligten Finanzinstitut ein risikobasiertes Risikomanage-ment. Selbst die kleinsten Finanzunternehmen mit nur einem Mitarbeiter und einem verwalteten Vermögen ab CHF 5 Mio. müssen bereits ein wirk-sames Internes Kontrollsystem (IKS) und ein internes Weisungs-wesen nachweisen. Diese An-forderungen werden regelmäs-sig von Aufsichtsorganisationen (AO) im Auftrag der FINMA überprüft, was beson-ders kleinere Vermögensverwalter vor immense nanzielle Herausforderungen stellt – oft zu Kosten im zweistelligen Prozentbereich ihres Umsatzes.Der risikobasierte Ansatz der FINMA hat klare Zie-le: den Schweizer Finanzplatz sicherer zu machen, Fehlentwicklungen zu vermeiden, Anleger und Gläubiger zu schützen, die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte sicherzustellen und damit den Ruf des Finanzplatzes Schweiz zu stärken. Doch wie effektiv ist dieser Ansatz wirklich?Risikobasierter Ansatz – Theorie und PraxisGemäss der FINMA sollen Vermögensverwalter systematisch Risiken evaluieren, die für ihr Ge-CREDIT SUISSE: EIN WECKRUF FÜR ALLE?Der PUK-Bericht zur Credit Suisse enthüllt gravierende Führungsmängel und Versäumnisse der Finanzmarktaufsicht, die zur Notfusion mit der UBS führten. Was bedeutet diese Konzentration von Risiken für die nanzielle Stabilität der Schweiz?Autor: Roger Fromm, IGUVschäft relevant sind. Dabei wird jedes Risiko auf Eintrittswahrscheinlichkeit, potenzielles Schaden-ausmass, Häugkeit und erforderliche Reaktions-geschwindigkeit hin analysiert. Auf dieser Basis entsteht ein Risikoprol, das wiederum Grundlage für Massnahmen und Kontrollmechanismen ist.Das Interne Kontrollsystem (IKS) stellt sicher, dass diese Massnahmen überprüft, doku-mentiert und bei Bedarf ange-passt werden. Damit wird das Risikomanagement zur «DNA» jedes Verwaltungsrates und Geschäftsführers eines FINMA-bewilligten Finanz-intermediärs.Aber während kleine Vermögensverwalter diese Anforderungen minutiös umsetzen müssen, schei-nen die grössten potenziellen Gefahrenquellen für die Schweiz – die Grossbanken – trotz ihrer Sys-temrelevanz und ihrer bewegten Vergangenheit nicht mit derselben Konsequenz behandelt zu werden.Das wahre Risiko: Die UBSEs braucht keine Professorentitel, um die gröss-te Bedrohung für die Schweiz zu erkennen: Es ist nicht der Klimawandel, nicht der demograsche Wandel, nicht geopolitische Spannungen oder «UBS UND SOUVERÄNITÄT: EIN WIDERSPRUCH?»4 • FINMA-AUFSICHTSABGABE
Energie mangel. Das grösste Risiko für die Schweiz ist die UBS – und mit ihr die nanzielle Stabilität des Landes.2008 musste der Bundesrat, die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Eidg. Bankenkommis-sion tiefgreifende Massnahmen ergreifen, um die UBS zu retten, und nur 15 Jahre später wurde mit der Notfusion der Credit Suisse eine erneute Kata-strophe abgewendet. Doch das Problem bleibt un-gelöst. Die fusionierte UBS/Credit Suisse ist heute zwar um 25 % kleiner als die UBS im Jahr 2008, doch die Risiken, die von diesem Institut ausgehen, blei-ben existenziell.Diese Risiken sind nicht nur auf die Grösse der Bank im Verhältnis zum Schweizer BIP zurückzuführen. Die hauchdünne Eigenkapitaldecke, die enormen Geschäftsrisiken des Investment Bankings und die Haftung der Schweiz in Kombination machen die UBS zur Achillesferse des Landes.Darüber hinaus stellt die UBS eine politische An-griffsäche dar: Kein anderes Land kann einfa-cher unter Druck gesetzt werden als die Schweiz. Die USA und andere Länder haben diesen Schwachpunkt in der Vergangenheit mehrfach ausgenutzt – und werden es auch in Zukunft tun. Die Grösse und Anfälligkeit der UBS untergräbt die Souveränität der Schweiz, das höchste Gut des Landes.ASSET MANAGER • NR. 21 / 2025
Eine dritte Grossbankenkrise? – Ein Rückschlag ohne RückkehrMan sagt, aller guten Dinge sind drei. Doch im Kon-text der Schweizer Grossbankenkrisen wäre eine dritte Krise fatal. Die FINMA darf sich nicht länger darauf beschränken, lediglich auf Ereignisse zu re-agieren. Es braucht vorausschauendes Handeln, um die UBS und damit die gesamte Schweiz vor einem weiteren Desaster zu bewahren.Ohne wirksame Massnahmen steht der Wohlstand des Landes auf dem Spiel. Sollte es erneut zu einer Bankenkrise kommen, wäre die Schweiz womöglich nicht mehr in der Lage, ihre Fehler zu korrigieren.Massnahmenkatalog zur Risikoreduzierung Einussnahme Wirksamkeit KombiniertFörderung von Liquiditätspuffern 9 9 81Trennung des Investment-Bankings 8 9 72Aufteilung der Bank in kleinere Einheiten 8 9 72Strengere Stresstests 8 8 64Stärkere Überwachung durch FINMA 8 8 64Erhöhung der Eigenkapitalquote 7 9 63Strengere Regulierung von Investmentgeschäften7 8 56Kapitalrestriktionen für Dividenden und Boni 6 9 54Abspaltung nicht systemrelevanter Bereiche 6 7 42MASSNAHMEN UND PRIORITÄTEN Priorisierte Massnahmen zur RisikoreduktionDie systemische Bedeutung der UBS geht weit über ein rein volkswirtschaftliches Risiko hinaus. Ihre Grösse und Struktur schwächen die Verhand-lungsposition der souveränen Schweiz erheblich und machen das Land anfällig für externen Druck. Dieses Risiko muss mit höchster Priorität nicht nur überwacht, sondern langfristig ausgeschlossen werden. Ziel sollte es sein, nicht nur die Eintritts-wahrscheinlichkeit und das Schadenausmass zu minimieren, sondern die Bank so zu strukturieren, dass sie als Druckmittel gegen die Schweiz un-brauchbar wird. Kurz gesagt: Die UBS muss ver-zichtbar werden.Unsere vorgeschlagenen Massnahmen fokussie-ren sich darauf, die Eintrittswahrscheinlichkeit und die potenziellen Schäden zu reduzieren. Ein ent-scheidender Bewertungsfaktor fehlt jedoch bis-her: die Auswirkungen dieser Massnahmen auf die Erpressbarkeit und Souveränität der Schweiz. Erst wenn diese Dimension berücksichtigt wird, wird klar, welche Massnahmen nicht nur dringend er-forderlich, sondern längst überfällig sind. Nur durch diesen erweiterten Ansatz lässt sich die langfris-tige Stabilität und Unabhängigkeit des Schweizer Finanzsystems gewährleisten.SchlussfolgerungDie FINMA fordert von kleinen Finanzinstituten ein striktes Risikomanagement. Doch diese Anforde-rungen müssen auch für die UBS mit gleicher Kon-sequenz umgesetzt werden. Der Bundesrat und die FINMA müssen jetzt handeln, um die Schweiz vor einer weiteren Bankenkrise zu bewahren. Ohne klare Massnahmen wird die UBS ein perma-nentes Risiko für den Schweizer Wohlstand und die nanzielle Stabilität des Landes bleiben.Quelle: IGUV6 • FINMA-AUFSICHTSABGABEASSET MANAGER • NR. 21 / 2025
INTERNES KONTROLLSYSTEMUnser IKS-Tool bietet Vermögensverwaltern die Möglichkeit, ihre Kontrolltätigkeiten schnell und einfach zu automatisieren und zu überwachen. Mit minimalem Aufwand und zu einem unschlag-baren Preis können Sie jetzt sicherstellen, dass Ihr Geschäft den regulatorischen Anforderungen entspricht.Probieren Sie es jetzt aus, und erleben Sie, wie einfach es sein kann, Ihre internen Kontrollen zu optimieren.Für Mitglieder kostenlos!Jetzt registrieren und kostenlos testen: iks.iguv.chWeitere Informationen auf Seite 40/41.
EIN WECKRUF FÜR EUROPA: DIE MAHNUNG VON JD VANCE UND DIE SCHWEIZ IM SPIEGEL DER EUROPÄISCHEN POLITIK Die jüngste Rede von JD Vance ist mehr als nur eine politische Ansprache – sie ist ein Weckruf, der uns in der Schweiz und in ganz Europa eindringlich daran erinnert, wie wichtig der Volkswille, die Meinungsfreiheit und die Souve-ränität des Einzelnen sind. Autor: Roger Fromm, IGUVAus Schweizer Perspektive trifft Vance den wun-den Punkt: Während unser Land mit der direk-ten Demokratie ein starkes Fundament besitzt, versucht die Politik zunehmend, EU-Gesetze und deren Folgen ohne Volksabstimmung zu imple-mentieren.Die Gefahr des automatischen GesetzesimportsSeit Jahren beobachten wir, wie in der Schweiz EU-Gesetze und Folgegesetze beinahe automa-tisch übernommen werden sollen – und das ent-gegen dem klaren Willen des Volkes. Die Schweizer Bürger haben sich in wiederholten Volksabstim-mungen entschieden, einen EU-Beitritt abzuleh-nen. Dennoch gibt es Politiker, die sich vor dem EU-Parlament anbiedern, ohne Rücksicht auf den ausdrücklichen Volksentscheid. Hier zeigt sich: Nur die direkte Demokratie schützt uns vor einer schleichenden Erosion nationaler Souveränität. Vance' Rede unterstreicht diese Tatsache, indem er den Volkswillen als oberste Instanz betont.Ein instabiler Nachbar und die Einschränkung der MeinungsfreiheitAus Schweizer Sicht ist Deutschland als unmit-telbarer Nachbar nicht nur geograsch, sondern auch politisch von grosser Bedeutung. Die deut-sche Politik erlebt derzeit eine Phase der Instabi-lität, in der es den Anschein hat, dass die Stimme des Volkes immer weniger zählt. Kritische Meinun-gen – sei es zur Migrationspolitik oder zu anderen zentralen Themen – werden häug zum Schwei-gen gebracht. Seit Corona wird deutlich, dass in Deutschland nicht mehr jeder seine Meinung frei äussern kann. Unzählige Klagen, teilweise sogar mit drastischen Massnahmen wie bewaffneten Hausdurchsuchungen, belegen einen beunru-higenden Trend: Der deutsche Bürger scheint in einem System zu leben, das seine Kritik systema-tisch unterdrückt.Menschen, die sich kritisch zur unkontrollierten Migration äussern, werden als ausländerfeindlich und teilweise sogar als Nazi abgestempelt – allein, weil ihre berechtigten Sorgen um die Einwande-rung und die damit verbundenen Gefahren nicht James David Vancew, Vizepräsident der Vereinigten Staaten, Republikaner, geboren am 2. August 1984 in Middletown, Ohio, USA8 • DIE MAHNUNG VON JD VANCE
gewürdigt werden. Gleichzeitig bestehen Teile der linken Parteien darauf, einen Krieg gegen Russ-land fortzuführen, statt gemeinsam mit internatio-nalen Partnern nach friedlichen Lösungen zu suchen. Mit der Regierungsbildung am 23. Fe-bruar 2025 hatte Deutschland die Gelegenheit, einen klaren Kurswechsel einzuleiten – statt-dessen wurde erneut eine Koa-lition aus regierungsunfähigen Parteien zusammengesetzt, die den Volkswillen kaum noch umsetzen kann. Die Bildung einer politischen «Brandmauer», die den Willen des Bürgers unterbindet, ist dabei Öl im Feuer einer ohnehin angespannten Situation.Gemeinsame Werte – Souveränität, Freiheit und Frieden in EuropaJD Vance’ eindringliche Worte treffen mitten ins Herz der Debatte: Es geht um den Souverän, der in einer freien Gesellschaft immer das Volk bleiben muss. Die Rede ist kein Ruf nach populistischen Parolen, sondern ein Appell an alle, die an gemein-same Werte wie Meinungsfreiheit, direkte Demo-kratie und den Frieden in Europa glauben. Gerade in Zeiten, in denen in vielen europäischen Ländern der Einuss supranationaler Strukturen wächst und der Volksentscheid immer mehr an Bedeu-tung verliert, ist es beruhigend, einen Denkanstoss wie den von Vance zu erhalten. Die Schweiz hat in der direkten Demokratie einen unschätzbaren Wert, der uns vor den gravieren-den Folgen einer indirekten Entscheidungsndung bewahrt hat – im Gegensatz zu den Entwicklungen in Deutsch-land. Ein starker und regie-rungsfähiger Nachbar ist nicht nur wünschenswert, sondern essenziell für die Stabilität in Europa. Nur wenn alle Nationen den Dialog mit ihren Bürgern suchen und den Volkswillen res-pektieren, kann ein friedliches und zukunftsfähiges Europa entstehen.FazitJD Vance’ Rede ist ein deutlicher Weckruf, der aus Schweizer Sicht den entscheidenden Punkt in der aktuellen politischen Entwicklung betont: die Ge-fahr, dass durch das unreektierte Übernehmen supranationaler Gesetzgebung der Volksentscheid und damit die nationale Souveränität untergraben werden. Nur die direkte Demokratie kann diesem Trend entgegenwirken. Die gemeinsamen Werte – Freiheit, Meinungsfreiheit und der Souverän als Träger des Volkswillens – sind die Garantien für einen starken, stabilen und friedlichen Nachbarn. Es liegt an uns, diesen Appell ernst zu nehmen und den Weg für ein Europa zu ebnen, in dem der Frie-den und die demokratische Selbstbestimmung an erster Stelle stehen.«VOLKSWILLEN IN GEFAHR: WAS JD VANCE FÜR DIE SCHWEIZ BEDEUTET.»ASSET MANAGER • NR. 21 / 2025EIN WECKRUF • 9
Rechtlicher RahmenDie FINMA-Rundschreiben, wie 2008/21 und 2018/3, sowie das Finanzinstitutsgesetz (FINIG) denieren strenge Anforderungen für die sichere Speiche-rung und Verarbeitung von kritischen Daten durch Finanzdienstleister, welche über das DSG und VDSG hinausgehen. Diese Vorgaben umfassen unter anderem die Verschlüs-selung, die Datenspeicherung innerhalb der Schweizer Gren-zen sowie die Kontrolle und Überwachung von Subunter-nehmen in der Datensicherung.Mangel an geeigneten StandardlösungenUnsere Untersuchung zeigt eine bedeutende Lücke im Markt: Kein einziger Hosting-Anbie-ter konnte dieses zentrale Bedürfnis der Finanz-branche auf Anhieb befriedigen. Kein Anbieter schliesst in seinen öffentlich zugänglichen Stan-darddokumenten den Einsatz von Subunterneh-mern explizit aus. Diese Erkenntnis ist besonders für kleinere Finanzdienstleister relevant, die auf klare und verlässliche Standarddokumente des Anbieters angewiesen sind, um die regulatori-schen Anforderungen gemäss FINIG und FINMA sicherzustellen.EIN KRITISCHER BLICK AUF DIE DOKUMENTE VONSCHWEIZER HOSTINGANBIETERNFür Schweizer Vermögensverwalter ist der Schutz sensibler Daten nicht nur eine regulatorische Notwendigkeit, sondern auch ein zentraler Aspekt ihres Geschäftsmodells. Die strengen Vorgaben der Eidgenössischen Finanzmarkt-aufsicht (FINMA) und das Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) setzen hohe Standards, insbesondere in Bezug auf die Datensicherheit und die Loka-lität der Datenverarbeitung. Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Verwendung von Subunternehmern dar.Autor: Roger Fromm, IGUVFazit und Appell an die BrancheEs ist enttäuschend, dass wir bei keinem Anbieter auf Anhieb eine Lösung nden konnten, die explizit Subunternehmen ausschliesst oder sich aus-schliesslich auf Schweizer Subunternehmen be-schränkt. Dies verdeutlicht eine signikante Markt-lücke und bietet gleichzeitig eine Chance für Hosting-Anbieter, die bereit sind, Dienstleistungen speziell für die Finanzbranche zu entwickeln, die diesen Anforderungen entspre-chen.Die in diesem Artikel enthalte-nen Informationen und Bewer-tungen basieren ausschliesslich auf den öffentlich zugänglichen Dokumenten der jeweiligen Hosting- Anbieter, wie sie jedem Kunden zur Verfügung stehen würden. Trotz sorgfältiger Recherche können wir keine Gewähr für die Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der dargestellten Daten und Schlussfolgerungen übernehmen. Die Ergeb-nisse unserer Analyse stellen keine endgültige Beurteilung der Dienstleistungen der genannten Unternehmen dar und sollten nicht als alleinige Grundlage für geschäftliche Entscheidungen verwendet werden.«WO LIEGEN IHRE DATEN? EIN KRITISCHER BLICK AUF SCHWEIZER ANBIETER.»10 • FINMAKONFORME DATENSICHERUNGASSET MANAGER • NR. 21 / 2025
AnbieterDaten- speicherung in der SchweizSubunternehmen werden explizit ausgeschlossen?KommentarSwisscom Ja UnklarKeine klaren Angaben zur Nutzung von Subunternehmern.Infomaniak Ja NeinNutzt Subunternehmer, Transparenz gegeben, aber nicht ausgeschlossen.Green.ch Ja NeinKeine Ausschlussklausel für die Nutzung von Subunternehmern.Hostpoint Unklar NeinDatenverarbeitung möglicherweise ausserhalb der Schweiz.Cyon Ja NeinKeine expliziten Ausschlüsse von Subunternehmern.DataQuest Annahme: Ja UnklarFehlende Informationen über Subunternehmer.iWay Ja Nein Kein Ausschluss von Subunternehmern.Metanet Ja NeinInternationale Subunternehmer involviert.Nine.ch Ja NeinOffene Nutzung internationaler Subunternehmer.MiroNet Annahme: Ja Nein Unsicherheit über Subunternehmer.Xelon Ja NeinKeine expliziten Informationen zum Ausschluss von Subunternehmern.ÜBERSICHT DER HOSTINGANBIETER Ja der Firmensitz ist in der Schweiz, aber die Server stehen in Indien.Quelle: IGUV
UNNÖTIGE REGULIERUNG - WIE KLEINE VERMÖGENSVERWALTER KÄMPFENRegeln sind da, um Ordnung zu schaffen. Doch was passiert, wenn sie nicht differenziert angewandt werden und dadurch kleine Unternehmen unver-hältnismässig belasten? Autor: Roger Fromm, IGUVEin konkretes Beispiel ist die Geldwäscherei- Risikoanalyse gemäss Art. 25 Abs. 2 GwV-FINMA, welche zu unverhältnissmässigen Anforderun-gen bei kleinen Vermögensverwaltern geführt hat. Die FINMA-Aufsichtsmitteilung 05/2023 vom 24. August 2023, welche die Umsetzung bei meh-reren Banken bemängelte, regte bei Aufsichtsor-ganisationen (AO) eine breitere Umsetzung an.Die gesetzlichen Grundlagen im FokusGemäss Art. 75 Abs. 1 GwV-FINMA sind kleine Ver-mögensverwalter jedoch unter bestimmten Bedin-gungen von der Picht zur Erstellung einer Geldwä-scherei-Risikoanalyse befreit. Dies gilt, wenn:• die Unternehmensgrösse fünf oder weniger Vollzeitstellen oder einen jährlichen Brutto-ertrag von weniger als 2 Millionen Franken aufweist, und• das Geschäftsmodell keine erhöhten Risiken aufzeigt.Die FINMA verlangt es!... aber wir sind dochkeine Bank! 12 • GWG-RISIKOANALYSE
Diese Regelung zielt darauf ab, kleinen Vermö-gensverwaltern unnötige administrative Belastun-gen zu ersparen. Dennoch zeigt sich in der Praxis, dass Aufsichtsorganisationen häug eine Risiko-analyse einfordern, selbst wenn die gesetzlichen Bedingungen dies nicht vorsehen. Dies ist proble-matisch, da sich Aufsichtsorganisationen in ihrer Praxis stark an den Vorgaben der FINMA orientie-ren, die teilweise über die gesetzlichen Anforde-rungen hinausgehen.Die Auswirkungen der FINMA-Aufsichtsmitteilung 05/2023In der genannten Aufsichtsmitteilung kritisierte die FINMA die mangelhafte Umsetzung von Geld-wäscherei-Risikoanalysen bei mehreren Banken und stellte klar, dass diese Analysen ein zentraler Bestandteil eines effektiven Risikomanagements sind. Obwohl sich die Mitteilung auf Banken be-zog, haben Aufsichtsorganisationen begonnen, diese Vorgaben auch auf Vermögensverwalter zu übertragen – ohne ausreichend zu differenzieren. Dies hat dazu geführt, dass Anforderungen auch an kleine Vermögensverwalter gestellt wurden, die aufgrund ihres risikolosen Geschäftsmodells und ihrer Grösse eigentlich nicht unter die Verpich-tung fallen.Wirtschaftliche Belastung für kleine UnternehmenDie unnötige Erstellung einer Geldwäscherei-Risi-koanalyse ist für kleine Vermögensverwalter nicht nur zeitintensiv, sondern auch kostspielig. Neben der Analyse selbst müssen interne Prozesse im IKS und Weisungen angepasst werden, was zusätzli-che Ressourcen bindet. Wir schätzen, dass diese übertriebenen Anforderungen den betroffenen, kleineren Vermögensverwaltern unnötige Kosten in Höhe von mindestens einer Million Franken be-schert haben. Die Durchsetzung der GwG-Risiko-analyse stand in keinem Verhältnis zum tatsächli-chen Risiko dieser Unternehmen.Kritisches Hinterfragen als SchutzmechanismusUm sich vor unverhältnismässigen Anforderungen zu schützen, sollten Vermögensverwalter folgende Schritte beachten:1. Kritisches Hinterfragen: Prüfen Sie übertriebe-ne Anforderungen, die an Sie gestellt werden, und vergleichen Sie diese mit den gesetzlichen Vorgaben. Häug genügt ein genauer Blick in die Gesetzestexte, um zu erkennen, ob eine For-derung gerechtfertigt ist.2. Zusammenarbeit mit Verbänden: Der Aus-tausch mit Organisationen wie der IGUV oder anderen Branchenverbänden kann helfen, un-rechtmässige Anforderungen aufzudecken und kollektive Lösungen zu entwickeln.3. Direkter Kontakt mit der FINMA: Scheuen Sie nicht davor zurück, im Zweifelsfall direkt bei der FINMA nachzufragen. Eine Klärung kann oft Missverständnisse ausräumen und unnötigen Aufwand vermeiden.4. Optimierung interner Weisungen: Stellen Sie si-cher, dass Ihre internen GwG-Weisungen die ge-setzlichen Mindestanforderungen erfüllen, aber keine überüssigen Verpichtungen enthalten.FazitDie aktuelle Praxis unterstreicht die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit den regu-latorischen Anforderungen. Übertriebene Vorgaben stellen insbesondere für kleinere Vermögensver-walter ein inhärentes Risiko dar und können, neben hohen Kosten, auch wertvolle Ressourcen binden, die für das Kerngeschäft essenziell sind. Eine effek-tive Strategie umfasst eine genaue Prüfung, den Austausch mit Verbänden und eine direkte Kom-munikation mit der FINMA. Durch das Teilen solcher Erfahrungen können Vermögensverwalter nicht nur ihre eigene Position stärken, sondern auch zur Festigung der gesamten Branche beitragen, was zu einer faireren und angemesseneren Regulie-rung führt.«HINTERFRAGEN SIE UNVERHÄLTNISMÄSSIGE ANWEISUNGEN!»ASSET MANAGER • NR. 21 / 2025AUDIT • 13
DIE EHESTRAFE IN DER SCHWEIZ: EIN SYSTEMATISCHER ANGRIFF AUF FAMILIEN UND DIE ZUKUNFT UNSERER GESELLSCHAFT Die Schweiz steht vor einer alarmierenden Realität: Das Steuersystem, die Rentenstruktur und die gesellschaftliche Benachteiligung von Ehepaaren und Familien treiben die Gesellschaft unaufhaltsam in eine Schieage. Autor: Roger Fromm, IGUVWährend Singles nanziell deutlich besser ge-stellt sind, werden Ehepaare und Familien, die die Grundlage für die nächste Generation bilden, systematisch benachteiligt. Diese Ungerechtig-keit hat weitreichende Folgen: soziale und wirt-schaftliche Spannungen, sinkende Geburtenra-ten, eine steigende psychische Belastung und ein wachsender Fachkräftemangel.Es ist an der Zeit, dieses familenfeindliche System zu hinterfragen und fundierte Veränderungen zu fordern, bevor die gesellschaftlichen und wirt-schaftlichen Konsequenzen irreversibel werden.Die Ehestrafe: Zahlen und FaktenDas Schweizer Steuersystem belastet Ehepaare durch die sogenannte «Ehestrafe» erheblich. Durch die gemeinsame Veranlagung von Einkommen bei Ehepaaren zahlen verheiratete Paare deutlich mehr Steuern als unverheiratete Paare mit iden-tischem Einkommen. Ein Beispiel zeigt die Dimen-sionen dieser Belastung:• Single mit einem Einkommen von CHF 90 000: Steuerbelastung pro Jahr: CHF 10 837• Ehepaar mit einem Einkommen von CHF 180 000: Steuerbelastung pro Jahr: CHF 38 047Differenz: Das verheiratete Paar zahlt pro Jahr CHF 16 373 mehr Steuern als zwei Singles mit glei-chem Gesamteinkommen.Über einen Zeitraum von 20 Jahren summiert sich die zusätzliche Steuerlast für Ehepaare auf CHF 327 460 – eine enorme nanzielle Belastung, die Singles komplett erspart bleibt.Die nanzielle Realität von FamilienEhepaare mit Kindern tragen nicht nur eine hö-here Steuerlast, sondern müssen auch die enor-men Kosten der Kindererziehung und -ausbildung stemmen. Wie wir berechnet haben:• Kosten pro Kind mit Berufslehre: CHF 351 000• Kosten pro Kind mit Studium: CHF 414 000• Gesamtkosten für zwei Kinder: CHF 765 000(über 20 Jahre)Familien investieren in die Zukunft der Gesellschaft, indem sie die nächste Generation ausbilden. Den-noch bleibt ihnen im Vergleich zu Singles deutlich weniger Geld für den Alltag:Verfügbares Einkommen pro Tag (nach Steuern, Ferien und Kinderkosten):• Single: CHF 208.38• Familienmitglied: CHF 58.90Singles haben somit CHF 149.48 mehr pro Tag und Person zur Verfügung – ein Betrag, der sich auf lange Sicht massiv auf den Lebensstandard auswirkt. «Teurere Ferien, weniger Geld, höhere Steuern, schlechtere Karriereaussichten: Das familienfeindliche System der Schweiz.»
Zusätzliche Belastung durch die Tourismus-industrieFamilien, die an die Schulferien gebunden sind, werden von der Tourismusindustrie systematisch benachteiligt. Ferien während der Hauptsaison sind im Durchschnitt 30 % teurer als ausserhalb der Saison. Ein Vergleich zeigt die Mehrkosten:• Single (ausserhalb der Saison): CHF 3 097 pro Jahr für Ferien• Familie (während der Schulferien): CHF 17 700 pro Jahr für FerienÜber 11 Jahre Schulzeit summiert sich der nanzi-elle Nachteil für die Familie auf CHF 58 432, allein aufgrund der Preisaufschläge in der Hochsaison. Dies stellt eine weitere massive Mehrbelastung dar, die Familien überproportional trifft.Karrierechancen und Mobilität: Eltern im NachteilZusätzlich zu den nanziellen Nachteilen sehen sich Eltern mit weiteren Herausforderungen konfrontiert:1. Eingeschränkte Karrierechancen: Eltern haben oft weniger Flexibilität, Überstunden zu leisten oder häug zu reisen, was ihre Karrierechancen im Vergleich zu kinderlosen Singles mindert.2. Geringere Mobilität: Singles können einfacher ins Ausland gehen oder neue beruiche Möglich-keiten ergreifen. Familien hingegen sind durch schulpichtige Kinder und Partner beruich und räumlich gebunden.Diese Faktoren führen dazu, dass Singles nicht nur nanziell, sondern auch karrieretechnisch bevor-teilt werden.Gesellschaftliche FolgenDie Benachteiligung von Familien hat tiefgreifende Konsequenzen:1. Sinkende Geburtenraten: Die hohen nanziel-len und gesellschaftlichen Belastungen schre-cken viele Paare davor ab, Kinder zu bekommen. Dies führt langfristig zu einem demograschen Ungleichgewicht.2. Fachkräftemangel: Kinderlose Singles tragen nicht zur nächsten Generation von Arbeitskräf-ten bei. Die Schweiz muss daher auf Zuwande-rung setzen, was wiederum soziale Spannungen erzeugt.3. Psychische Belastung: Die soziale Isolation und die wirtschaftlichen Vorteile des Single- Lebens tragen zu einer höheren psychischen Belastung bei – ein gesellschaftliches Risiko, das oft über-sehen wird.Ist das nicht Tom aus unserer Klasse damals?Ja, ich habe jetzt seinen Job. Er war nicht exibel, wegen den Kindern. Diese müssen in Zukunft meine AHV-Rente sicherstellen.ASSET MANAGER • NR. 21 / 2025EHESTRAFE IN DER SCHWEIZ • 15
Ungleichheit auch in der AltersvorsorgeDie Benachteiligung setzt sich im Alter fort. Während Singles eine AHV-Rente von maximal CHF 2 450 pro Monat beziehen können, ist die AHV-Rente für ver-heiratete Paare auf CHF 3 675 pro Monat (150 % der Einzelrente) begrenzt. Das bedeutet:• Single: CHF 2 450 pro Monat > CHF 29 400 pro Jahr• Verheiratete Person (pro Kopf): CHF 1 837.50 pro Monat > CHF 22 050 pro JahrDifferenz: Singles erhalten pro Kopf CHF 7 350 mehr pro Jahr an AHV-Leistungen als verheiratete Personen. Über 20 Jahre Altersrente summiert sich dies auf CHF 147 000 pro Person.Ein familienfreundlicheres System: Notwendige ReformenUm diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen und die Zukunft der Gesellschaft zu sichern, sind grundle-gende Reformen notwendig:1. Abschaffung der Ehestrafe: Einführung eines einheitlichen Steuertarifs, bei dem das pro Kopf steuerbare Einkommen das satzbestimmende Einkommen darstellt. So würde bei einem Fami-lieneinkommen von CHF 160 000 und 4 Personen der Steuersatz für CHF 40 000 auf das Gesamt-einkommen angewendet. Dies beseitigt die sys-tembedingte nanzielle Benachteiligung von Ehepaaren.2. Anpassung der AHV: Ehepaare mit Nach-wuchs sollten im Alter auf keinen Fall tiefere Renten erhalten wie unverheiratete, kinderlose Personen.3. Stärkere Unterstützung von Familien: Höhere Kinderzulagen und höhere steuerliche Vorteile könnten Familien nanziell entlasten.4. Regulierung der Tourismusindustrie: Gesetz-liche Vorgaben, die Preisdiskriminierung wäh-rend der Hauptsaison einschränken, würden Familien helfen, faire Preise zu zahlen.5. Förderung der Gleichstellung: Familienväter und mütter sollten bessere beruiche Rahmen-bedingungen erhalten, um ihre Karriere trotz fa-miliärer Verantwortung voranzutreiben.Fazit: Zeit für ein UmdenkenDie Schweiz kann es sich nicht leisten, Familien weiter zu benachteiligen. Ein Staat, der seine in-telligenten Bürger dazu zwingt, allein zu leben, um nanziell und beruich erfolgreich zu sein, steuert auf eine soziale und wirtschaftliche Krise zu. Die Lösung liegt nicht in immer weiterer Zuwanderung, sondern in einem System, das Familien fördert, anstatt sie zu bestrafen.Es ist an der Zeit, dass Politiker und führende Per-sönlichkeiten in der Wirtschaft Verantwortung übernehmen und ein faires, familienfreundliches System schaffen, das die Grundlage für eine ge-sunde, nachhaltige Gesellschaft legt.Wenn Sie eine Woche früher buchen, sparen Sie als Familie CHF 4 875! Der Lehrer hat unser Gesuch bereits abgelehnt. Meine Kinder können nur in den Schulferien. «Über 1 Million Franken Differenz: Warum Singles in der Schweiz klar im Vorteil sind.» 16 • EIN FAMILIENFEINDLICHES SYSTEMASSET MANAGER • NR. 21 / 2025
www.friends-of-funds.chpowered by Landert & Partner GmbH und R Consult GmbHDas Fondsgeschäft ist komplex, stets internationaler geprägt und die Marktteilnehmer angesichts der Vielfalt und der hohen Komplexität vieler Fondsinnovationen bzw. des erweiterten Einsatzbereiches von Anlagefonds stark gefordert. Gesetzliche und steuer-liche Grundlagen verändern sich überdies laufend, weshalb die Herausforderungen in der Produktgestaltung und Abwicklung, aber auch im Marketing und im Vertrieb ständig wachsen. Entsprechend gefordert sind Fondsproduzenten und Nutzer zugleich. Fonds-bezogene Dienstleistungen sind auch für Anwaltskanzleien und Revisionsgesellschaf-ten anspruchsvoller geworden. Wer sich in der Branche nicht t hält, fällt ab; gnadenlos ist der internationale Wettbewerbsdruck.Das Forum «Friends of Funds» bietet eine Plattform für den regelmässigen Infoma-tions- und Wissenstransfer. Es hilft vernetzen und sich auszutauschen. 2003 startete das Forum in Zürich; seit 2007 nden auch in Genf regelmässige Diskussionsrunden statt. Freunde der Fondsidee aus allen Berufsgattungen rund um das Geschäft mit Kollektivanlagen treffen sich regelmässig, tauschen Ideen aus und pegen Kontakte.Nutzen Sie die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre ausserhalb des unmittel-baren beruichen Umfeldes mit dem Thema der Kollektivanlagen auseinanderzuset-zen. Die unabhängige Plattform umfasst ein Podiumsgespräch mit anschliessendem Aperitif und eignet sich hervorragend zur Ausweitung des persönlichen Beziehungs-feldes. Auf einfache und informale Art kann die Gelegenheit zum High-Level-Dialog mit Schlüssel persönlichkeiten aus Industrie, Lehre, Behörden und Politik genutzt werden.Nächste Anlässe in Zürich bis Ende Juni:25. MÄRZ Fonds in der Altersvorsorge29. APRIL Vergleiche von ESG / Impact Investments20. MAI CH Asset Management: Exportfähigkeit24. JUNI Asset Services
MEHRWERTSTEUERPFLICHT: BREMSKLOTZ FÜR INNOVATION UND UNTERNEHMERTUMDiese Schwelle, die auf den ersten Blick fair erscheint, ignoriert die Realität der Einkom-mens- und Kostenstruktur vieler Kleinstunter-nehmen und erschwert die Entstehung neuer Innovationen.Der reale Ertrag von Kleinstunternehmen bei CHF 100 000 UmsatzEin Umsatz von CHF 100 000 klingt nach einer soli-den Grundlage für ein Unternehmen. Doch in Bran-chen wie der Landwirtschaft, dem Transportwesen oder der Gastronomie verbleibt nach Abzug aller Kosten oft nur ein Bruchteil als Gewinn. Bei einer Gewinnmarge von beispielsweise 5 % bleiben ge-rade einmal CHF 5 000 übrig – deutlich unter dem Existenzminimum.Die MWST-Abrechnung führt zu weiteren Belas-tungen:• MWST-Abgabe: Bei einem Umsatz von CHF 100 000 sind 8.1 % MWST, also CHF 8 100, abzufüh-ren. Zwar wird der Vorsteuerabzug verrechnet, doch der administrative Aufwand bleibt erheb-lich.• Treuhandkosten: Die Kosten für einen Treuhän-der betragen oft mehr als CHF 1 800 pro Jahr.• Eigener Aufwand: Unternehmer müssen selbst Zeit und Ressourcen für die Buchhaltung auf-bringen, geschätzt auf CHF 1 200 pro Jahr.Das Ergebnis unter dem StrichEin Beispiel aus der Praxis verdeutlicht die Proble-matik:Branche: Landwirtschaft• Umsatz: CHF 100 000• Gewinnmarge: 5 % (CHF 5 000)• Kosten für MWST-Verwaltung: CHF 8 100 (abzüglich Vorsteuerabzug von CHF 3 850), netto CHF 4 250• Treuhand- und Eigenkosten: CHF 3 000Resultat: Das Unternehmen macht einen Verlust von CHF 2 250. Solche Zahlen sind real und unter-streichen, wie die MWSTPicht für Kleinstunter-nehmen existenzbedrohend wirken kann.Unattraktive Bedingungen für Startups und InnovationenDie Schweiz wird oft als Innovationsstandort gelobt. Doch für viele Startups, die anfangs kaum Gewinne erzielen, wird der Traum vom Unternehmertum zur bürokratischen Falle:• Hoher Verwaltungsaufwand: Der Fokus von Gründern liegt oft auf der Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen. Die Zeit und Ressourcen, die für die MWST-Abrechnung auf-gewendet werden müssen, bremsen diese Ent-wicklung.Die aktuelle Regelung der Mehrwertsteuerpicht in der Schweiz, die an einen Jahresumsatz von CHF 100 000 gebunden ist, stellt eine erhebliche Hürde für Kleinunternehmen und Startups dar. Autor: Roger Fromm, IGUVASSET MANAGER • NR. 21 / 202518 • MEHRWERTSTEUERPFLICHT
• Abschreckung vor Expansion: Viele Kleinunter-nehmer meiden bewusst die Umsatzgrenze von CHF 100 000, um die MWSTPicht zu umgehen. Dies hemmt das Wachstum und mindert das Potenzial der Schweizer Wirtschaft.Warum die MWST-Picht an den Umsatz gebun-den «sinnfrei» ist1. Geringes Steueraufkommen: Kleinstunterneh-men tragen nur marginal zum gesamten Steuer-aufkommen bei. Der Ertrag für den Bund steht in keinem Verhältnis zum administrativen Auf-wand.2. Bürokratiekosten: Die Verwaltung und Kontrolle der MWST-Abgaben kosten den Staat immen-se Ressourcen. Für Unternehmen mit geringem Substrat entsteht ein Aufwand, der kaum zu rechtfertigen ist.3. Unfaire Belastung: Unternehmen mit hohen Umsätzen und niedrigen Margen werden unver-hältnismässig belastet. Dagegen können Unter-nehmen mit hohen Margen die MWST einfacher tragen.Ein besserer Ansatz: Bindung an den Gewinn statt den UmsatzEine gerechtere Regelung wäre, die MWSTPicht an den Gewinn statt an den Umsatz zu koppeln. Ein Schwellenwert von CHF 50 000 Gewinn würde sicherstellen, dass nur Unternehmen zur Abga-be verpichtet werden, die nanziell stabil genug sind, die zusätzliche Last zu tragen.Wie hoch wären die Umsatzgrenzen bei CHF 50 000 Gewinn?• Landwirtschaft: CHF 710 625 bis CHF 2 842 500• Transport und Logistik: CHF 568 500 bis CHF 1 895 000• Gastronomie: CHF 379 000 bis CHF 812 143Diese Zahlen zeigen, dass die MWSTPicht bei CHF 100 000 Umsatz Kleinstunternehmen mit extrem niedrigen Margen unverhältnismässig belastet.Fazit: MWST-Regelung reformieren – für ein innovationsfreundliches UmfeldDie derzeitige Regelung der Mehrwertsteuerpicht schadet dem Unternehmertum und hemmt Inno-vationen. Sie ist ein Bremsklotz für Startups und kleine Firmen, die der Wirtschaft wichtige Impulse geben könnten. Die Koppelung der MWSTPicht an den Gewinn anstelle des Umsatzes würde nicht nur die Belastung für Unternehmen reduzieren, sondern auch langfristig den Innovationsstandort Schweiz stärken. Es ist Zeit, die Bürde der Bürokratie zu hinterfragen und ein Umfeld zu schaffen, in dem Unternehmertum wachsen kann.«BÜROKRATIE STATT INNOVATION: WARUM DIE MWST-PFLICHT REFORMIERT WERDEN MUSS.»
DIGITALE STEUER: SCHUTZ DES SCHWEIZER WOHLSTANDSDiese Unternehmen protieren von der Kaufkraft der Schweizer Bürger, während sie gleichzeitig höhere Preise in der Schweiz verlangen als in den umliegenden Ländern – und dies ohne nennens-werte Investitionen oder Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.Status quo: Die Schweiz zahlt mehr – und erhält wenigerDie Preise für digitale Dienstleistungen in der Schweiz sind bereits heute höher als in den Nach-barländern Deutschland und Österreich. Ein Stan-dardNetixAbonnement kostet in der Schweiz CHF 18.90, während derselbe Service in Deutsch-land und Österreich lediglich 12.99 Euro (ca. CHF 12.30, somit ein Zuschlag von über 50 % für die Schweiz) kostet. Ähnliche Unterschiede nden sich bei anderen Diensten wie Spotify, Amazon Prime, Apple TV+, XING, LinkedIn, usw.. Diese Diskrepanz wird oft mit der höheren Kaufkraft der Schweiz be-gründet, doch sie führt zu einer ungerechtfertigten Mehrbelastung der Schweizer Konsumenten.Darüber hinaus iessen die Gewinne dieser Un-ternehmen hauptsächlich ins Ausland, ohne dass ein nennenswerter Beitrag zur lokalen Wirtschaft geleistet wird. Arbeitsplätze entstehen kaum, und die Investitionen in den Standort Schweiz bleiben minimal. Dies ist nicht nur ökonomisch problema-tisch, sondern auch gesellschaftlich fragwürdig, da die Schweiz im internationalen Vergleich hohe Standards in Bildung, Infrastruktur und sozialem Wohlstand aufrechterhalten muss.Ein Vorschlag für die Zukunft: Die digitale SteuerDie Einführung einer digitalen Steuer von 11.9 % auf Umsätze internationaler Unternehmen, die in der Schweiz mehr als 50 Millionen Franken Umsatz generieren und weltweit einen Umsatz von über 500 Millionen Franken erzielen, könnte diese Ent-wicklung umkehren. Diese Steuer würde die un-faire Abschöpfung des Schweizer Wohlstandes begrenzen und zusätzliche Mittel bereitstellen, um den Standort Schweiz zu stärken. Entscheidend ist jedoch, dass diese Steuer nur in Kombination mit einer gesetzlichen Preisgrenze sinnvoll ist, um si-cherzustellen, dass die Belastung nicht vollständig an die Konsumenten weitergegeben wird.Vergleich mit Österreich und DeutschlandZum Vergleich: In Österreich werden auf digitale Dienstleistungen 5 % Digitalsteuer plus 20 % Mehr-wertsteuer erhoben, was eine Gesamtbelastung von 25 % ergibt. In Deutschland beläuft sich die Die Schweiz steht vor einer Herausforderung, die nicht nur ihre wirtschaftliche Souveränität betrifft, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit und den sozia-len Zusammenhalt bedroht: Die zunehmende Abschöpfung des Schweizer Wohlstandes durch internationale TechGiganten wie Netix, Spotify, Amazon und Microsoft.Autor: Roger Fromm, IGUV«SCHWEIZER KONSUMENTEN ZAHLEN ZU VIEL – DAS MUSS SICH ÄNDERN!»20 • DIGITALE STEUER
Mehrwertsteuer auf 19 %, und für digitale Dienst-leistungen könnte in Zukunft ebenfalls eine Digital-steuer von 3 % hinzugefügt werden, was zu einer Gesamtbelastung von 22 % führen würde. Länder wie Frankreich, Italien und Ungarn haben ähnliche Regelungen. Frankreich erhebt eine Digitalsteu-er von 3 % zusätzlich zur Mehrwertsteuer von 20 %, was eine Gesamtbelastung von 23 % ergibt. Ungarn geht sogar noch weiter und verlangt 7.5 % Digital-steuer zusätzlich zur Mehrwertsteuer von 27 %, was zu einer Gesamtbelastung von 34.5 % führt.Selbst mit der geplanten Digitalsteuer von 11.9 % wäre die Schweiz mit einer Gesamtbelastung von 20 % für Konsumenten noch immer günstiger als diese Nachbarländer und würde im internationa-len Vergleich moderat abschneiden.Zweckgebundene Verwendung: Entlastung von KleinstunternehmenEin zentraler Aspekt dieses Vorschlags ist die zweckgebundene Verwendung der Einnahmen. Die digitale Steuer soll dazu beitragen, die Mehr-wertsteuerlast für Kleinstunternehmen zu reduzie-ren. Konkret könnten Firmen mit einem Gewinn von bis zu einer Million Franken komplett von der Mehr-wertsteuer befreit werden. Dies würde:1. Kleinstunternehmen stärken: Viele dieser Un-ternehmen stehen im internationalen Wettbe-werb und sind durch die administrativen Anfor-derungen der Mehrwertsteuer stark belastet.2. Den Standort Schweiz attraktiver machen: Die Schweiz könnte sich als besonders unterneh-merfreundliches Land positionieren, was lang-fristig neue Gründungen und Investitionen an-ziehen würde.3. Wirtschaftliche Vielfalt fördern: Eine Entlas-tung kleiner Unternehmen würde zu mehr Viel-falt und Innovation beitragen, da Start-ups und Familienbetriebe gestärkt werden.Gesetzliche Preisgrenze zum Schutz der Schweizer KonsumentenZusätzlich sollte eine gesetzliche Regelung einge-führt werden, die sicherstellt, dass die Gesamt-kosten für digitale Dienstleistungen in der Schweiz nicht mehr als 10 % über den Preisen in den Nach-barländern liegen dürfen. Diese Grenze ist ent-scheidend, um sicherzustellen, dass die digitale Steuer nicht zu einer unverhältnismässigen Be-lastung der Konsumenten führt und gleichzeitig den Standort Schweiz vor Benachteiligung schützt. Ohne diese Regelung bestünde die Gefahr, dass Unternehmen die Steuer einfach vollständig auf die Endverbraucher abwälzen.Argumente gegen eine digitale Steuer: WiderlegungenEinige Kritiker argumentieren, dass eine digitale Steuer administrative Kosten und Bürokratie er-höhen würde. Doch die Einnahmen aus der Steuer würden diesen Aufwand bei Weitem kompen-Quelle: IGUVZuschläge für Schweizer Konsumenten sind nicht die Ausnahme sondern die Regel.ASSET MANAGER • NR. 21 / 2025FÜR TECH-GIGANTEN • 21
sieren. Andere befürchten, dass die Kosten an die Konsumenten weitergegeben werden. Diese Be-fürchtung wird durch die Einführung einer gesetzli-chen Preisgrenze entkräftet, da sichergestellt wird, dass die Preise in der Schweiz maximal 10 % höher als in den Nachbarländern sind. So bleibt die Wett-bewerbsfähigkeit der Dienste gewährleistet, und die Bürger werden vor übermässigen Preissteige-rungen geschützt.Internationale Vorbilder und rechtliche MachbarkeitLänder wie Frankreich, Italien und Österreich ha-ben bereits ähnliche Digitalsteuern eingeführt. Diese Modelle könnten als Vorlage dienen, um die rechtliche Umsetzbarkeit in der Schweiz sicherzu-stellen. Wichtig ist hierbei eine klare Abgrenzung der Steuerpicht, um den Anforderungen der WTO und bilateraler Handelsabkommen gerecht zu werden.Schlussfolgerung: Eine Win-win-Lösung für die SchweizDie Einführung einer digitalen Steuer wäre ein wichtiger Schritt, um die Aushöhlung des Schwei-zer Wohlstandes zu begrenzen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft zu stärken. Internationale Tech-Giganten würden ihren fairen Beitrag leisten, während Kleinstunternehmen und die Schweizer Konsumenten entlastet werden. Die gesetzliche Preisgrenze von maximal 10 % Aufpreis zu den Nachbarländern stellt sicher, dass die Steuer nicht zu Lasten der Bürger geht und die Wettbewerbsfä-higkeit gewahrt bleibt. Dies würde nicht nur die wirtschaftliche Souveränität der Schweiz stärken, sondern auch ihre Position als innovatives und un-ternehmerfreundliches Land festigen.Es liegt nun an der Politik und der Wirtschaft, diese Chance zu nutzen und die notwendigen Schritte einzuleiten. Die digitale Steuer ist keine Belastung, sondern eine Investition in die Zukunft der Schweiz.Land Mehrwertsteuer Digitalsteuer Gesamtbelastung*Frankreich 20 % 3 % 23 %Italien 22 % 3 % 25 %Spanien 21 % 3 % 24 %Österreich 20 % 5 % 25 %Grossbritanien 20 % 2 % 22 %Ungarn 27 % 7.5 % 34.5 %Schweiz 8.1 % (11.9 % Vorschlag) (20 %)AKTUELLE STEUERSÄTZE FÜR DIGITALE DIENSTLEISTUNGEN:* Hinweise:• Digitalsteuer: Diese wird in der Regel auf spezische digi-tale Dienstleistungen erhoben, wie z. B. Online-Werbung oder die Bereitstellung digitaler Plattformen.• Mehrwertsteuer: Gilt allgemein für den Verkauf von Waren und Dienstleistungen an Endverbraucher.• Bemessungsgrundlagen: Die Digitalsteuer und die Mehr-wertsteuer haben unterschiedliche Bemessungsgrundla-gen. Die Digitalsteuer wird oft auf den Umsatz bestimmter digitaler Dienstleistungen erhoben, während die Mehr-wertsteuer auf den Endverkaufspreis an den Verbraucher angewendet wird. Daher addieren sich die Prozentsätze nicht direkt zur Gesamtsteuerbelastung, sondern werden auf unterschiedliche Grundlagen angewendet.Diese Massnahmen zielen darauf ab, eine gerechtere Besteuerung der digitalen Wirtschaft sicherzustellen und Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.Quelle: IGUV22 • DIGITALE STEUERASSET MANAGER • NR. 21 / 2025
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FÜHRENDER ANBIETER IM BEREICH ACTIVELY MANAGED CERTIFICATES (AMC)Die Leonteq Securities AG (Leonteq) ist einer der führenden DerivateSpezialisten im Schweizer Markt. Neben strukturierten Produkten sind AMCs eine Stärke des in Zürich beheimateten Unternehmens. Martin Overhoff, Head Delta One Trading und Verantwortlicher für die AMC-Plattform, gibt uns Einblick in den wachsenden Markt dieses Anlageinstruments. Interview mit Martin Overhoff, Leiter des Bereiches AMC, LeonteqHerr Overhoff, was genau ist ein AMC?Ein AMC (aktiv gemanagtes Zertikat) ist ein struk-turiertes Produkt, genauer gesagt ein Tracker-Zer-tikat auf einen Index. Der entscheidende Unter-schied zu herkömmlichen, statischen Indizes wie dem SMI liegt in der aktiven Verwaltung: Der zu-grunde liegende Index wird nicht passiv abgebil-det, sondern dynamisch von einem Indexsponsor – in der Regel einem Vermögensverwalter – ge-steuert. Dies ermöglicht eine exible Anpassung der Zusammensetzung und Strategie, wodurch AMCs vielseitig einsetzbar sind.Was zeichnet die Leonteq in diesem Bereich aus und macht sie zum führenden Anbieter?Leonteq hebt sich durch eine leistungsstarke und benutzerfreundliche Plattform hervor: Auf Basis der bewährten und bei Kunden äusserst beliebten «LYNQS»-Plattform haben wir ein proprietäres Mo-dul entwickelt, das die Verwaltung von AMCs be-sonders einfach, intuitiv und zuverlässig macht. Ein zentraler Vorteil unserer Lösung ist ihre hohe Ska-lierbarkeit – neue AMCs können bereits mit einem Anfangsinvestitionsvolumen von nur CHF 500 000 aufgelegt werden. Zudem protieren Indexsponso-ren von einem einzigartig breiten Anlageuniversum, das weit über klassische Wertpapiere wie Aktien, An-leihen oder ETFs hinausgeht. Auch sophistiziertere Finanzinstrumente wie FX-Forwards, Krypto-Assets, Optionen oder Futures stehen zur Verfügung. Be-sonders bemerkenswert ist die Möglichkeit, ver-schiedene Anlageklassen innerhalb eines einzigen Indexes zu kombinieren. Dies eröffnet Vermögens-verwaltern ein Höchstmass an Flexibilität zur Um-setzung massgeschneiderter Anlagestrategien.Wieso sollten Anleger und insbesondere Vermö-gensverwalter in diese Struktur investieren?AMCs bieten nicht nur maximale Flexibilität, son-dern auch eine herausragende Kostenefzienz. Für Vermögensverwalter bedeutet dies, dass sie ihre 24 • INTERVIEW
MARTIN OVERHOFFist vollumfänglich für die AMC-Plattform von Leonteq verantwortlich. Er leitet sowohl das entsprechende Händler-Team als auch das Projekt, das die stetige Weiterentwicklung des AMC-Angebots vorantreibt.Gleich nach dem Abschluss des Masters in Banking & Finance der Universität Zürich stieg Martin Overhoff 2014 bei Leonteq ein. Nach 2 Jahren in Operations wechselte er in den Handel und ist seit über 8 Jahren am Aufbau der AMC-Plattform beteiligt.Leonteq Securities AG, Europaallee 39, 8004 Zürich info@leonteq.com +41 58 800 1000 www.leonteq.com/amc/Anlagestrategie gleichzeitig mehreren Investoren zugänglich machen können – und das über eine einzige ISIN, anstatt zahlreiche individuelle Portfo-lios verwalten zu müssen.Auch für Anleger sind AMCs attraktiv: Sie ermög-lichen massgeschneiderte Investmentlösungen, die oft weit über das hinausgehen, was herkömm-liche Hausbanken bieten. Dies eröffnet Zugang zu innovativen Strategien und einem diversizierten Anlageuniversum, das gezielt auf individuelle Be-dürfnisse zugeschnitten werden kann.Welche Risiken sind mit AMCs verbunden, und wie können Investoren diese minimieren?Als strukturiertes Produkt unterliegt ein AMC neben den üblichen Markt- und Fremdwährungsrisiken auch dem Emittentenrisiko, dass im Falle eines Zahlungsausfalls der Emittentin zum Verlust des investierten Kapitals führen kann.Um dieses Risiko zu mitigieren, bietet Leonteq pfandbesicherte AMC-Lösungen an. Die Besiche-rung erfolgt über den Triparty Collateral Manage-ment (TCM)Service der SIX, der einer strengen regulatorischen Überwachung unterliegt. Dieses System gewährleistet eine kontinuierliche Ver-waltung und Anpassung der hinterlegten Sicher-heiten, wodurch das Emittentenrisiko bestmöglich minimiert wird.Gibt es noch Potenzial in diesem Bereich für Wachstum oder Neuerungen?AMCs bleiben ein dynamischer Wachstumsmarkt für Leonteq, und wir beobachten eine stetig stei-gende Nachfrage. Dass immer mehr Wettbewer-ber ihr Angebot in diesem Bereich ausbauen, be-stätigt dieses Marktpotenzial zusätzlich.Als Innovationsführer setzen wir gezielt auf Weiter-entwicklungen, insbesondere im Bereich Derivate, Hebel- und Absicherungsprodukte. Unser Ziel ist es, neue Lösungen zu schaffen, die Investoren noch mehr Flexibilität und Efzienz bieten – sei es durch verbesserte Strukturierungen, erweiterte Anlage-möglichkeiten oder innovative Absicherungsstra-tegien.Wie wollen Sie die Attraktivität Ihrer LYNQS Plattform ausbauen?LYNQS ist eine modular aufgebaute Plattform, die wir kontinuierlich weiterentwickeln, um eine noch nahtlosere und efzientere Nutzung zu ermögli-chen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Schaffung von Synergien zwischen den einzelnen Modulen.Unser Ziel ist es, ein vollumfängliches Ökosystem zu schaffen, das Vermögensverwalter und Inves-toren optimal bei der täglichen Investitionsndung unterstützt – mit maximaler Efzienz, Transparenz und Benutzerfreundlichkeit.ASSET MANAGER • NR. 21 / 2025LEONTEQ • 25
Können Sie uns etwas über die Zielgruppe dieses AMC erzählen?Als Private Placement richtet sich unser AMC aus-schliesslich an Vermögensverwalter und Family Ofces, die qualizierte Anleger bedienen. Wir ha-ben ein Produkt geschaffen, das nicht nur durch seinen Track-Record überzeugt, sondern auch durch sein attraktives TER von nur 0.5 % – 0.6 %. Zu-dem wurde es in Schweizer Franken lanciert, was es für Schweizer interessanter macht.Wie unterscheidet sich das neue AMC von seinem Vorgänger?Im Gegensatz zu unserem ersten, zeitlich begrenz-ten TrackerZertikat ist das AMC openend kon-zipiert und exibel in der Zusammensetzung. Das gibt mir die Freiheit, langfristig zu investieren und auf Marktentwicklungen dynamisch zu reagieren. Ich setze zudem neue AI-Algorithmen ein, wel-ARTIFICIAL INTELLIGENCE THE INVESTMENT GAME CHANGERErfolgreich in Articial Intelligence Leader investieren. Erfahrungen und Einblicke in die Methoden von INVESTORY, um einerseits Risiken zu minimieren und gleichzeitig das Potenzial voll auszuschöpfen.Im Interview mit Roger Fromm, Gründer INVESTORY AGIhr neues Actively Managed Certicate (AMC) im Bereich Articial Intelligence (AI) zieht bereits viel Aufmerksamkeit auf sich. Können Sie uns ein wenig über die Entstehungsgeschichte dieses Produktes erzählen?Roger Fromm: Gerne. Das neue AMC baut auf dem Erfolg unseres ersten Zertikats auf, das am 23. Februar 2025 nach zwei Jahren mit einem beein-druckenden Plus von 68.2 % zurückbezahlt wurde. Die Idee dazu entstand, als ich die transformative Kraft von AI über verschiedene Industrien hinweg erfasste. Ich wollte herausnden, ob eine sorg-fältige Auswahl und Gewichtung von AIafnen Early-Bird-Unternehmen zu überdurchschnittli-chen Erträgen führt. Das Experiment hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen, und darauf-hin entschied ich mich, eine AI-Strategie in einem exibleren Format weiterzuführen.ROGER FROMM Verwaltungsrat der 2011 in Kloten gegründeten und seit 5. September 2022 FINMA-bewilligten VermögensverwaltungINVESTORY AGFlurstrasse 33 Telefon: +41 (0)78 880 47 038302 Kloten E-Mail: info@investory.chGEGRÜNDET 2011 IN KLOTEN
che ich zur Unternehmensanalyse verwende und nutze eine mehrstuge Selektion und Gewichtung AI-gestützter Kriterien, um meine Anlageentschei-dungen zu optimieren.Wie haben Sie die Unternehmen für das AMC ausgewählt?Ich habe ein System entwickelt, das Unternehmen anhand von acht spezischen AIKriterien analy-siert. Jedes Kriterium, wie zum Beispiel Benchmark- und Wettbewerbsanalysen, wird dabei individuell gewichtet, um die Stärken in der AI-Strategie der Unternehmen zu bewerten. Diese Methode ermög-licht es mir, unabhängig von Branche, Sektor oder Land, die wirklichen AILeader zu identizieren.Welche Rolle spielt die Risikobewertung dabei?Risikomanagement ist zentral für alle Strategien, aber besonders in einem volatilen Bereich wie AI. Wir nutzen anerkannte Methoden von Experten wie Messod Beneish, Joseph Piotroski und Edward Alt-man, um die nanzielle Stabilität und operative Ef-zienz der Unternehmen zu bewerten. Diese Ansät-ze helfen mir, Risiken frühzeitig zu identizieren und das Portfolio entsprechend anzupassen. Zudem werde ich unsere Risikomanagementmethoden bei den nächsten IGUV-Workshops präsentieren, um Wissen zu teilen und Best Practices zu diskutieren. Dieser Austausch stärkt unser Risikobewusstsein und unterstützt das gesamte Anlageumfeld.Wie nutzen Sie AI sonst noch in Ihrem Alltag?Tatsächlich nutze ich AI auch ausserhalb des be-ruichen Rahmens intensiv, um meine kreativen Interessen zu fördern. Ich produziere zum Beispiel animierte Filme, Musik, klone Stimmen schreibe Bücher oder recherchiere zu den unterschied-lichsten Themen, was mir ermöglicht, innovative Ideen auf ganz neue Weise zu erforschen. Diese Hobbies erlauben mir, die neusten Entwicklungen im Bereich AI zu verfolgen. Angesichts der schnellen Entwicklungen, wie sehen Sie die Zukunft dieses Technologie-bereichs?AI verändert die Welt in einem rasanten Tempo und bietet enorme Chancen für diejenigen, die frühzeitig investieren. Unternehmen, die AI effektiv einsetzen, können sich signikante Wettbewerbs-vorteile sichern. Für uns als Vermögensverwalter ist es entscheidend, diese Entwicklungen nicht nur zu verfolgen, sondern auch künftige Entwicklungen in diesem Bereich ein Stück weit zu antizipieren. Wir sind erst ganz am Anfang einer fundamenta-len Veränderung, und ich bin überzeugt, dass AI in den Portfolios in Zukunft eine ganz zentrale Rolle spielen wird.Vielen Dank für Ihre Einschätzung. Wir wün-schen Ihnen mit dem AMC weiterhin viel Erfolg.Herzlichen Dank.Bei Interesse oder weiteren Fragen stehen wir Ih-nen gerne unter info@investory.ch zur Verfügung.Risikohinweis: Dieses Interview bietet Einblicke in die Nutzung von AI-Technologien für innovative Investmentstrategien und basiert auf interpretierten Informationen von INVESTORY. Die Inhalte dienen ausschliesslich Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Investitionsentscheidungen sollten stets auf einer unabhängigen nanziellen Analyse beruhen. Wir übernehmen keine Haftung für Verluste oder Schäden, die aus der Nutzung dieser Informationen entstehen könnten. Anleger sollten vor jeder Entschei-dung professionellen Rat einholen.INVESTMENT PRODUCTIndex Sponsor: INVESTORY AGIndex Name: Managed Articial IntelligenceISIN: CH1409710733Base Currency: CHFCurrency Hedge: ist erlaubtDenomination: CHF 100Offering: Private Placement for Qualied Investors onlyLiberierung: 20. Jan. 2025Emittent: Leonteq GuernseyCosi/TCM: neinTER: 0.5 % – 0.6 % p.a.Diversikation: 25 – 30 Positionen 75 % Amerika, 13 % Asien, 12 % EuropaASSET MANAGER • NR. 21 / 2025AMC • 27
DIE VORTEILE UND USPDER UNABHÄNGIGEN VERMÖGENSVERWALTUNGIm Gegensatz zu standardisierten Bankangeboten bieten unabhängige Ver-mögensverwalter echte, massgeschneiderte Lösungen mit Mehrwert. Warum bevorzugen anspruchsvolle Anleger zunehmend die Expertise von neutralen und unabhängigen Vermögensverwaltern?Autor: Roger Fromm, IGUVIn der Welt der Finanzberatung repräsentiert die unabhängige Vermögensverwaltung eine mass-geschneiderte, kundenorientierte Betreuung, die sich deutlich von der bankabhängigen Beratung abhebt. Dieser Artikel beleuchtet die fundamen-talen Vorteile, die unabhängige Vermögensver-walter ihren Kunden bieten, und zeigt auf, warum die bankenunabhängige Vermögensverwaltung nicht nur eine Alternative, sondern die bevor-zugte Wahl für viele anspruchsvolle Anleger dar-stellt. Individuelle Beratung Ein zentraler Vorteil unabhängiger Vermögensver-walter liegt in ihrer Fähigkeit, massgeschneiderte Lösungen anzubieten, die direkt auf die individuel-len Bedürfnisse und nanziellen Ziele jedes Kunden abgestimmt sind. Diese individuelle Herangehens-weise steht im Gegensatz zu den standardisierten 0815-Strategien der meisten Banken.Im Gegensatz zu Bankberatern, die oft interne An-reize haben, hauseigene Produkte zu vertreiben, welche höhere Gebühren generieren können, nut-zen unabhängige Vermögensverwalter ihre Frei-heit, um objektiv die besten Lösungen am Markt zu identizieren. Diese Freiheit ist essenziell, da sie es ermöglicht, Produkte und Dienstleistungen zu empfehlen, die tatsächlich am besten zu den spe-zischen Anlagezielen des Kunden passen. Persönlicher Service Der direkte und persönliche Kundenservice, den unabhängige Vermögensverwalter bieten, ver-bessert die Kommunikation und das Verständnis für die spezischen Bedürfnisse und Wünsche je-des Kunden erheblich. Dies ist entscheidend für effektive Entscheidungsndungen. Im Gegensatz zu Bankberatern, die dazu angehalten werden, hauseigene Lösungen zu empfehlen, suchen un-abhängige Vermögensverwalter nach der besten am Markt verfügbaren Lösung für ihre Kunden.Nehmen wir das Beispiel einer Finanzierung: Bankberater stehen hier immer vor einem Inte-ressenkonikt, da sie einerseits das Risiko für die Bank minimieren und andererseits den Kunden nicht an die Konkurrenz verlieren möchten. Dies führt automatisch dazu, dass Kunden ohne har-tes Verhandeln schlechtere Konditionen erhal-ten, als eigentlich möglich wäre. Banken sind darauf ausgerichtet, ihre Margen zu maximieren und keine Finanzierungsvereinbarungen einzu-gehen, die sich nicht lohnen. Im Gegensatz dazu handelt der unabhängige Vermögensverwalter wie ein objektiver Partner, der keine bankinternen Richtlinien erfüllen muss. Dies ermöglicht ihm, aus einer Vielzahl von Finanzierungsquellen die-jenige auszuwählen, die den besten Zinssatz, die günstigsten Konditionen und die grösste Flexibili-tät bietet, perfekt abgestimmt auf die Bedürfnis-se des Kunden.ASSET MANAGER • NR. 21 / 202528 • UNABHÄNGIGE VERMÖGENSVERWALTUNG
Agile Entscheidungskraft Die Unabhängigkeit von vordenierten instituti-onellen Richtlinien, kombiniert mit der Fähigkeit, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren, stellt einen wesentlichen Vorteil unabhängiger Vermö-gensverwalter dar. Diese Flexibilität ermöglicht es ihnen, direkt und efzient auf neue Informationen und Chancen am Markt zu reagieren, ohne durch die oft langwierigen und unexiblen bürokrati-schen Prozesse einer Bank behindert zu werden.Vermögensverwalter sind auch nicht an interne Standardlösungen oder Verkaufsziele gebunden. Sie können als Unternehmer vor Ort sofort Ent-scheidungen treffen. Dies erlaubt ihnen, proaktiv und ohne Verzögerungen zu handeln, sei es bei der Reaktion auf kurzfristige Marktschwankungen oder auf langfristige Marktveränderungen. Ihre Fähigkeit, unmittelbar zu agieren, ohne erst um-ständliche Genehmigungsprozesse durchlaufen zu müssen, setzt sie in die Lage, stets im besten Interesse ihrer Kunden zu handeln und schnell auf sich ändernde Marktbedingungen zu reagieren. Gebührentransparenz Unabhängige Vermögensverwalter zeichnen sich durch eine klare und transparente Gebührenstruk-tur aus, die üblicherweise frei von den versteckten Kosten und komplexen Preisgestaltungen ist, die bei Bankprodukten oft anzutreffen sind. Im Gegensatz dazu neigen traditionelle Banken dazu, ihre Dienstleistungen in undurchsichtige All-inclusive-Pakete zu bündeln, die auf den ersten Blick bequem und vorteilhaft erscheinen mögen. Solche Pakete sind jedoch häug teurer als die Summe der einzelnen Dienstleistungen bei den je-weils besten Anbietern. Ein typisches Beispiel dafür sind unter anderem Bonussysteme bei Kreditkar-ten, die Kunden scheinbar belohnen, während in Wirklichkeit die Kosten für die gesammelten Punk-te über höhere Gebühren oder durch die Verkäu-fer auf die Kunden abgewälzt werden. Diese Praxis illustriert, wie Banken Kunden durch scheinbare Vorteile binden, ohne dass diese tatsächlich einen echten Mehrwert erhalten.Vermögensverwalter legen grossen Wert darauf, alle Kosten – sowohl die direkten Verwaltungskos-ten als auch alle Drittkosten, die mit der Umsetzung der Anlagestrategien verbunden sind – klar und verständlich zu kommunizieren. Diese transparen-ten Gebührenmodelle helfen, Interessenkonikte zu vermeiden, die entstehen können. Diese Heran-gehensweise ist sowohl ethisch als auch kunden-orientiert, und stärkt das Vertrauensverhältnis.«WARUM ANSPRUCHSVOLLE INVESTOREN UNABHÄNGIGE VERWALTER WÄHLEN.»
Expertise Unabhängige Vermögensverwalter bringen häu-g eine spezialisierte Erfahrung mit, die es ihnen ermöglicht, sich auf bestimmte Anlageklassen oder Kundensegmente zu konzentrieren. Diese tiefgreifende Expertise ist ein wesentlicher Vorteil, der es ihnen ermöglicht, kundenspezische Lösun-gen anzubieten, die über das Standardangebot der meisten Banken hinausgehen.Ob es sich um spezialisierte Investitionen wie zum Beispiel Forex Management, Rohstoffe, ESG, Priva-te Equity Investitionen oder um spezische Kundenzielgrup-pen wie Ärzte oder Unterneh-mer handelt, die Spezialisierung der unabhängigen Vermö-gensverwalter ermöglicht eine besser auf die Bedürfnisse ab-gestimmte Vermögensverwal-tung. Während Banken häug von «massgeschneiderten» Lö-sungen sprechen, diese aber in Wirklichkeit auf standardisierten Risikoprolen basieren und den Kunden in vordenierte Kategorien einordnen, bieten unabhängige Vermögensverwalter tat-sächlich individuelle Strategien. Statt Massenware erhalten Kunden passgenaue Lösungen, die nicht nur zu besseren Ergebnissen führen, sondern auch die Kundenzufriedenheit und Loyalität nachhaltig stärken. Strategisches Risikomanagement Effektives Risikomanagement ist ein entschei-dender Aspekt der Vermögensverwaltung, be-sonders in unsicheren Zeiten. Unabhängige Vermögensverwalter haben hier oft einen stra-tegischen Vorteil, da sie nicht nur das Portfolio ihrer Kunden, sondern auch die nanzielle Gesundheit der De-potbank, bei denen ihre Kun-den investieren, umfassend bewerten können.Ein entscheidender Vorteil un-abhängiger Vermögensver-walter ist ihre Fähigkeit zur ob-jektiven Beurteilung und zum proaktiven Handeln. Wenn beispielsweise die Bo-nität einer Bank wackelt, bei der ein Kunde be-deutende Vermögenswerte hält, kann der Ver-mögensverwalter dem Kunden empfehlen, seine Assets zu einer sichereren Institution zu verlagern. «MEINE BESTE ENTSCHEIDUNG?DIE UNABHÄNGIGKEIT VON MEINER BANK.»30 • UNABHÄNGIGE VERMÖGENSVERWALTUNG
Diese kritische Bewertung der Finanzstabilität geht über das übliche Angebot einer Bank hinaus, de-ren Berater möglicherweise durch interne Richtli-nien daran gehindert werden, derartige Probleme offen zu thematisieren.Zudem ist der unabhängige Vermögensverwal-ter in der Regel nicht nur Berater, sondern selbst haftender Unternehmer oder Teilhaber. Im Ge-gensatz zu angestellten Bankberatern, die kaum persönliche nanzielle Konsequenzen für Fehl entscheidungen tragen, trägt der selbstständige Vermögensverwalter ein erhebliches Eigenrisiko. Dies führt zu einer fundamental anderen Perspektive auf Risiko-management: Statt standardi-sierter Prozesse und pauscha-ler Risikoklassen steht hier eine wirklich verantwortungsbe-wusste, langfristig ausgerich-tete Betreuung im Vordergrund – denn seine eigene wirtschaft-liche Existenz hängt ebenso von der Qualität sei-ner Entscheidungen ab wie das Vermögen seiner Kunden. Partnerschaften mit Fachexperten Ein weiterer Vorteil der unabhängigen Vermögens-verwaltung ist der Zugang zu einem breiten Netz-werk von Spezialisten aus verschiedenen Fachge-bieten wie Treuhändern, Vorsorgespezialisten und Juristen. Im Gegensatz dazu neigen bankinterne Nachlass-Spezialisten z.B. dazu, sich selbst als Willensvollstrecker zu empfehlen, was insbeson-dere bei vermögenden Anlegern mit Beziehungen zu mehreren Banken problematisch sein kann. Die Konsolidierung der Erbmasse unter der Vollmacht einer einzigen Bank kann aus verschiedenen Gründen für die Erben nachteilig sein, einschlies-slich potenzieller Interessenkonikte und höherer Kosten. Zudem wechseln Mitarbeiter in Fachab-teilungen der Banken, wie z.B. Vorsorge, Financial Planning und Steuern, häug ihre Positionen, was zu einer weniger persönlichen und weniger kon-tinuierlichen Betreuung führt. Im Gegensatz dazu sind selbständige Fachexperten wie Steueranwäl-te oder Nachlassspezialisten oft über Jahrzehnte hinweg als Unternehmer tätig. Ihre Motivation zur Zusammenarbeit mit einem Vermögensverwal-ter ist durch die unabhängige Natur ihrer Tätigkeit und das Bestreben nach langfristigen, stabilen Geschäftsbeziehungen grundlegend anders als die von angestellten Sachbearbeitern. Partnerschaften mit Fachexperten Ein weiterer Vorteil der unabhängigen Vermö-gensverwaltung ist der Zugang zu einem brei-ten Netzwerk von Spezialisten aus verschiedenen Fachgebieten wie Treuhändern, Vorsorgespezi-alisten und Juristen. Im Gegensatz dazu neigen bankinterne Nachlass-Spezi-alisten z.B. dazu, sich selbst als Willensvollstrecker zu empfeh-len, was insbesondere bei ver-mögenden Anlegern mit Bezie-hungen zu mehreren Banken problematisch sein kann. Die Konsolidierung der Erbmasse unter der Vollmacht einer ein-zigen Bank kann aus verschiedenen Grün-den für die Erben nachteilig sein, einschliess- lich potenzieller Interessenskonikte und höherer Kosten. Zudem wechseln Mitarbeiter in Fachab-teilungen der Banken, wie z.B. Vorsorge, Financial Planning und Steuern, häug ihre Positionen, was zu einer weniger persönlichen und weniger kontinu-ierlichen Betreuung führt. Im Gegensatz dazu sind selbstständige Fachexperten wie Steueranwäl-te oder Nachlassspezialisten oft über Jahrzehnte hinweg als Unternehmer tätig. Ihre Motivation zur Zusammenarbeit mit einem Vermögensverwal-ter ist durch die unabhängige Natur ihrer Tätigkeit und das Bestreben nach langfristigen, stabilen Ge-schäftsbeziehungen grundlegend anders als die von angestellten Sachbearbeitern. Banken-Interessenkonikte Interessenkonikte bei Banken können die Objek-tivität der Anlageempfehlungen signikant beein-trächtigen, besonders wenn es um grosse Kunden geht. Ein prominentes Beispiel dafür ist der Fall Christopher Chandiramani, eines Analysten der Credit Suisse, der im Jahr 2000 entlassen wurde, weil er über die nanziellen Schwierigkeiten von Swissair sprach. Dies verdeutlicht, wie Banken «UNABHÄNGIGKEIT BEDEUTET AUCHFREIHEIT.»ASSET MANAGER • NR. 21 / 2025DIE VORTEILE • 31
ihre Mitarbeiter unter Druck setzen können, die Wahrheit zu verschweigen, um grosse Geschäfts-kunden nicht zu verärgern. Unabhängige Vermö-gensverwalter unterliegen nicht solchen Inter-essenkonikten und können ihre Kunden frei und unparteiisch beraten. Sie stehen nicht unter dem Druck, Informationen zurückzuhalten, die die nan-zielle Sicherheit ihrer Kunden gefährden könnten. Bankenunabhängigkeit Banken versuchen oft, Kunden dazu zu bewegen, sämtliche Finanzdienstleistungen zu konsolidieren, was zu erheblichen Risiken führen kann. Im Falle einer Insolvenz kann die Bank auf andere Vermö-genswerte des Kunden zugreifen, was die nan-zielle Sicherheit des Kunden erheblich gefährden kann. Die alte Weisheit, nicht alle Eier in einen Korb zu legen, ist hier besonders relevant. Die vermeint-lichen Einsparungen durch Konsolidierung sind in der Regel auch geringer als die Vorteile, die ein Kunde durch die Nutzung eines neutralen und un-abhängigen Beraters erzielen kann, der die besten Konditionen auf dem Markt sucht.Banken neigen dazu, eigene Produkte zu fördern, dies gilt auch bei der Auswahl von Anlagefonds, die nicht immer im besten Interesse des Kunden sind. Im Gegensatz dazu können unabhängige Vermö-gensverwalter den Markt objektiv analysieren und Produkte auswählen, die tatsächlich die besten Konditionen und Leistungen bieten. Wie eine von Vanguard durchgeführte Studie belegt, wählen un-abhängige Vermögensverwalter häuger kosten-günstige ETFs statt teurere, hauseigene Fonds, was zu niedrigeren Kosten und höheren Renditen führt. Digitale Transformation Die Zukunft im Banking zeichnet sich durch eine deutliche Abkehr von traditionellen Bankstruktu-ren hin zu efzienteren, digitalen Lösungen ab. Das klassische Bankenmodell, mit seiner kostspieligen und schwerfälligen Infrastruktur, wird zunehmend durch innovative digitale Plattformen ersetzt, die efzientere und kostengünstigere Finanzdienst-leistungen bieten. Steve Jobs prägte bereits die Einsicht, dass für effektives Banking keine physi-schen Banken erforderlich sind, sondern nur deren Dienstleistungen. Diese Vision wird heute Realität. Vermögensverwalter sind in der Lage, neue und innovative Dienstleistungen zeitnah zu implemen-tieren, ohne durch veraltete Systeme oder institu-tionelle Vorgaben eingeschränkt zu sein. Sie nut-zen teilweise Technologien, die in traditionellen Banken auf Widerstand stossen, wie zum Beispiel künstliche Intelligenz oder Blockchain.Die regulatorischen Rahmenbedingungen, die ak-tuell noch die vollständige Digitalisierung brem-sen, können das unvermeidliche Fortschreiten der Digitalisierung zwar verzögern, aber nicht aufhal-ten. Unabhängige Vermögensverwalter sind da-her in einer privilegierten Position, um an der Spitze dieser Entwicklung zu stehen.Abschliessend bleibt festzuhalten, dass die un-abhängige Vermögensverwaltung eine klare und wertvolle Alternative zu traditionellen Bank-dienstleistungen bietet, mit der Fähigkeit, indi-viduelle und unvoreingenommene nanzielle Strategien zu entwickeln. Sie steht für eine zu-kunftsorientierte, transparente und persönliche Beratung, die echten Mehrwert für anspruchs-volle Anleger schafft. Wenn Sie bereit sind, Ihre Finanzen auf das nächste Level zu heben, zögern Sie nicht, die Expertise eines unabhängigen Ver-mögensverwalters in Anspruch zu nehmen. Ihre nanzielle Zukunft verdient eine Betreuung, die so individuell ist wie Sie selbst.«VERMÖGENSVERWALTER HAFTEN FÜR IHRE ENTSCHEIDUNGEN MIT DEM EIGENEN VERMÖGEN.»32 • UNABHÄNGIGE VERMÖGENSVERWALTUNG
HERZLICHEN DANK AN UNSERE KOOPERATIONSPARTNERASSET MANAGER • NR. 21 / 2025KOOPERATIONSPARTNER • 33
Mit der IGUV-Academy setzt IGUV ein klares Zeichen: Fachliche Weiterbildung auf höchstem Niveau – praxisnah und zukunftsorientiert.Warum die IGUV-Academy?Die Anforderungen an Vermögensverwalter stei-gen. Während regulatorische Schulungen wie GwG und FIDLEG im Überuss angeboten werden, besteht ein klarer Mangel an praxisorientierten, fachlichen und kompakten Weiterbildungen. Genau hier setzt die IGUV-Academy an. Sie wurde ins Leben gerufen, um eine Plattform zu schaffen, die nicht nur relevante Themen abdeckt, sondern auch die fachlichen Kompetenzen der Teilnehmer nachhaltig stärkt.Ihre Meinung zählt!Wir möchten unser Angebot weiter ausbauen und bitten alle Vermögensverwalter um direkte Vor-schläge: Welche Themen sind für Sie und Ihre Kol-legen besonders relevant? Ihre Expertise und Ihre Bedürfnisse sind der Schlüssel, um Kurse zu entwi-ckeln, die einen echten Mehrwert bieten.IGUV-ACADEMYWEITERBILDUNG FÜR UNABHÄNGIGE VERMÖGENSVERWALTERIn einer Zeit, in der Fachwissen der entscheidende Schlüssel zum Erfolg ist, bietet die IGUV-Academy eine massgeschneiderte E-Learning-Plattform, die exakt auf die Bedürfnisse unabhängiger Vermögensverwalter abge-stimmt ist.Autor: Roger Fromm, IGUVKosten teilen, Wissen vermehrenMit rund CHF 400 bis CHF 500 pro Teilnehmer kal-kulieren wir aktuell die Kosten für unsere hoch-wertigen E-Learning-Module. Durch Partnerschaf-ten und Sponsoren könnten diese Kosten jedoch drastisch gesenkt werden. Ein attraktives Modell für Sponsoren: Sie ermöglichen Ihren Geschäfts-partnern die kostenfreie Teilnahme und steigern so nicht nur Ihre Sichtbarkeit, sondern auch die Reichweite und Qualität der Weiterbildungsange-bote.Gemeinsam die Zukunft gestaltenDie IGUV-Academy steht für Innovation und Quali-tät. Unterstützen Sie uns auf diesem Weg, sei es durch Ihre Vorschläge, als Fachreferent oder Sponsor. Zusammen schaffen wir eine Lernplatt-form, die unabhängige Vermögensverwalter opti-mal auf die Herausforderungen von morgen vor-bereitet.34 • ACADEMY
SCHWEIZER ERBRECHT FÜR VERMÖGENSVERWALTER STATT CHF 1 280, FÜR MITGLIEDER KOSTENLOSREGULATORY MONITORING STATT CHF 480, FÜR MITGLIEDER KOSTENLOSacademy.iguv.ch• Regulatorische Herausforderungen• Stand der Bewilligungsverfahren• Mangelhafte Geldwäschereirisikoanalyse• Dynamisches Sanktionsrecht• Höhere Anforderungen an Compliance und RiskOfcer• FINMAMeldepichten• Kosten und Transparenz bei FINMA-Aufsichtsabgabe• Neue aktienrechtliche Pichten für den Verwaltungsrat• Ausblick: Neues Transparenzregister für juristische Personen• Multiple-Choice-Test• Einführung ins Schweizer Erbrecht • Gesetzliche Erbfolge • Verfügung von Todes wegen (bzw. gewillkürte Erbfolge)• Pichtteilsrecht• Erbverzicht und Erbunwürdigkeit• Erbschaftssteuer im Schweizer Erbrecht• Spezielle Vermögenswerte und Vorsorge• Lebensversicherungen und Vorsorgevermögen• Die Rolle des Vermögensverwalters im Erbfall Nach jedem Kapitel ein kurzer Multiple-Choice-TestASSET MANAGER • NR. 21 / 2025IGUV • 35
Ab 2025 bieten die IGUV-Workshops eine völlig neue Struktur. Die neuen Abendzeiten und praxisnahen Inhalte eröffnen unabhängigen Vermögens-verwaltern neue Möglichkeiten zur beruichen Weiterentwicklung und zum Networking. Ein Blick auf die Vorteile lohnt sich.Autor: Roger Fromm, IGUVIGUV-WORKSHOPS 2025ABENDS WEITERBILDENIGUV-WORKSHOPS 2025: Ihre fachliche WeiterbildungAb 2025 bietet IGUV seine beliebten Workshops in einem neuen Zeitrahmen an: von 16 bis 21 Uhr, um die Teilnahme für unabhängige Vermögens-verwalter noch besser in den Arbeitsalltag zu in-tegrieren. Diese Weiterbildungsplattform ist genau das Richtige, um sich den aktuellen Herausforde-rungen der Branche zu stellen. Warum sollten Sie teilnehmen?Fachwissen aus erster HandDie IGUV-Workshops bieten Ihnen praxisnahes Wissen zu den neuesten Entwicklungen in der Vermögensverwaltung. Ob regulatorische Ände-rungen, technologische Innovationen oder Anla-gestrategien – die Inhalte sind auf die täglichen Anforderungen in Ihrem Berufsalltag zugeschnit-ten. Sie protieren von Präsentationen durch Bran-chenexperten und erhalten eine Teilnahmebestä-tigung, die Ihnen bei der Erfüllung Ihrer jährlichen Weiterbildungspicht hilft.Networking mit GleichgesinntenDie Workshops sind auch eine hervorragende Möglichkeit, Ihr Netzwerk zu erweitern. Der Aus-tausch mit Kollegen und Experten aus der Branche liefert Ihnen wertvolle neue Impulse und schafft die Grundlage für Kooperationen und Partnerschaf-ten. In der dynamischen Welt der Vermögensver-waltung ist es entscheidend, gut vernetzt zu sein.Flexible Zeiten für mehr TeilnahmeoptionenDie neuen Workshop-Zeiten erleichtern es Ihnen, Weiterbildung in Ihren vollen Terminkalender zu integrieren. Statt einen ganzen Tag zu blockieren, können Sie ab 16:00 Uhr in entspannter Atmosphä-re teilnehmen und dennoch Ihren beruichen Ver-pichtungen nachkommen.Kostenlose Teilnahme für VermögensverwalterFINMA-bewilligte Vermögensverwalter geniessen das Privileg, kostenlos an den Workshops teilzu-nehmen. Ein Grossteil der Kosten wird durch unse-re Sponsoren gedeckt. Dank dieser Unterstützung können wir Ihnen auch 2025 ein hochwertiges Weiterbildungsprogramm anbieten.Jetzt online anmeldenDie Anmeldung erfolgt online über unsere Web-seite, um Missverständnisse zu vermeiden und eine reibungslose Organisation zu gewährleisten. Sichern Sie sich Ihren Platz, und nutzen Sie die Ge-legenheit!36 • WORKSHOPSASSET MANAGER • NR. 21 / 2025
DIE WORKSHOPS 2025• Donnerstag, 20. März 2025 Basel • Hotel Victoria• Donnerstag, 22. Mai 2025 Lugano • Hotel Pestalozzi• Donnerstag, 25. September 2025 Zürich • Zunfthaus zur Zimmerleuten• Donnerstag, 30. Oktober 2025 Basel • Hotel Victoria• Donnerstag, 22. November 2025 Lugano • Hotel PestalozziJetzt kostenlos anmelden: iguv.ch/event JETZTANMELDEN UNDPROFITIEREN!
Jetzt Kurse buchen: www.iguv.ch/e-learningIGUV SCHENKT MITGLIEDERNDIE REGULATORISCHE WEITERBILDUNG VON EQUILASIHRE VORTEILE ALS IGUV-MITGLIED• Kostenlose Weiterbildung: Absolvieren Sie alle Kurse kostenlos, wenn Sie das Modul online auf der IGUV-Webseite buchen.• Aktuelles Fachwissen: Bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen.• Flexible & einheitliche Schulung: Zeit- und ortsunabhängige Weiterbildung für Ihre Mitarbeitenden.• Zertizierter Nachweis: Testmodule sichern das Fachwissen und die Zertikate gelten als Ausbildungsnachweis für Behörden, Beraterregister und Revision.• SAQ-akkreditierte Zertikate: Optional für nur CHF 75 erhältlich.NEU: FACHLICHE WEITERBILDUNG & SAQ-ZERTIFIZIERUNGIn Kooperation mit EQUILAS bieten wir ein E-Learning-Paket mit vier Fachkursen an, die auch für eine SAQZertizierung angerechnet werden können:• Standardpaket: CHF 390 inkl. Zertikat• SAQ-Zertizierungspaket: CHF 490 mit SAQZertizierungDie vier Module im Überblick:1. AIA / FATCA / QI (4 Credits) – Praxiswissen zu FATCA, AIA & Qualied Intermediary.2. Informations- & Datensicherheit (2 Credits) – Datenschutz & Bankkundengeheimnis.3. IKT-Sicherheit (2 Credits) – ITSicherheit & Vertraulichkeit im digitalen Umfeld.4. Sustainable Finance & ESG (4 Credits) – Nachhaltige Finanzwirtschaft & ESG Anlagestrategien.Jetzt buchen und Fachwissen sichern!Warum mehr bezahlen?
Senden Sie uns den ausgefüllten Fragebogen als Scan per E-Mail an info@iguv.chMitgliedschaft als Vermögensverwalter FINIGFirma Anz. Mitarbeiter mit bewilligungsp. TätigkeitBewilligungskategorie Juristische Form Vermögensverwalter (Art. 17 Abs. 1 FINIG) Aktiengesellschaft Trustee (Art. 17 Abs. 2 FINIG) GmbH Verwalter von Kollektivvermögen (Art. 24 FINIG) Einzelrma FinTech (Art. 1b BankG)Aufsichtsorganisation Ombudsstelle OSFIN www.ofdl.ch AOOS www.nos.ch FINControll www.ombudsnance.ch OSIF www.nsom.ch SO-FIT www.swissarbitration.org KAG FINMA direkt www.terraxis.ch www.schlichtungsstelle.liKündigungsfristDie Mitgliedschaft verlängert sich jedes Jahr automatisch. Eine Kündigung ist jeweils bis spätestens 14 Tage vor dem Jahres-ende möglich, um sie für das folgende Kalenderjahr zu beenden.Verantwortliche Person & RechnungsadresseVorname und Nachname Position in der FirmaStrasse und Hausnummer Telefon direkt und MobilePostleitzahl und Ort E-MailOrt und Datum UnterschriftMitgliederbeitragDer jährliche Beitrag beträgt CHF 200 pro regulierungspichtiger Person. Pro Firma liegt der Mindestbeitrag bei CHF 1 000 und der Höchstbeitrag bei CHF 5 000. Für das Jahr 2024 gilt ab sofort ein anteiliger Beitrag von nur CHF 500 für bis zu 5 Personen.
EIN EFFIZIENTES IKS FÜR JEDEN EAM:EIN MUST-HAVE FÜR COMPLIANCE UND SICHERHEITDas IGUV-IKS-Tool bietet FINMA-bewilligten Vermögensver-waltern eine einfache, sichere und kostengünstige Lösung zur Erfüllung ihrer Compliance-Anforderungen.Autor: Roger Fromm, IGUVUnterstützung für individuelle AnforderungenMit der wachsenden Nutzung des IKS-Tools durch unsere Mitglieder ist der Bedarf an weiterführen-dem Support gestiegen. Um diesem gerecht zu werden, haben wir unser Angebot entsprechend erweitert:Dieses Supportangebot stellt sicher, dass Mitglie-der das IKS-Tool optimal auf ihre Geschäftsanfor-derungen anpassen können, egal ob durch direkte Schulungen, virtuelle Meetings oder individuali-sierte Risikomodelle.Einfache Risikoerkennung und KontrolldenitionDas IGUV-IKS-Tool bietet eine umfassende Risiko-liste, die exibel an die spezischen Anforderun-gen eines Vermögensverwalters angepasst wer-den kann. Mitglieder können ihre Risiken efzient identizieren und massgeschneiderte Kontrollpro-zesse erstellen. Dabei können sie festlegen, wer welche Kontrolle übernimmt, wie oft und wie diese überwacht wird. Die klare Zuordnung und Überwa-chung von Verantwortlichkeiten ermöglichen eine lückenlose Überwachung der Risikokontrollen.Zentrale Dokumentenverwaltung und einfache AuditsEin wesentliches Element des Tools ist die zentrale Dokumentenverwaltung. Alle erforderlichen Unter-lagen werden sicher gespeichert und sind jeder-zeit revisionssicher abrufbar. Dies vereinfacht die Vorbereitung auf Audits und sorgt für einen rei-bungslosen Ablauf bei Prüfungen. Mit der zentra-len Speicherung können Unternehmen die Einhal-tung von Vorschriften efzient dokumentieren und den gesamten Prozess deutlich vereinfachen.Kontinuierliche Überwachung durch automati-sche ErinnerungenEine integrierte Überwachungsfunktion sorgt da-für, dass keine Aufgabe übersehen wird. Automati-sche Erinnerungen helfen, bevorstehende Kontrol-• Schulung vor Ort (1/2 Tag): CHF 690 (Kanton Zürich)• Zoom-Meeting-Unterstützung: CHF 120 pro Stunde• Individuelle Einrichtung des IKS nach Risikomatrix: CHF 350 bis CHF 700• Telefonischer Support: CHF 750 pro Jahr40 • INTERNES KONTROLLSYSTEM
len rechtzeitig durchzuführen und den Fortschritt nachzuvollziehen. Diese Funktion stellt sicher, dass das IKS jederzeit auf dem neuesten Stand ist und alle regulatorischen Anforderungen erfüllt werden.Höchste SicherheitsstandardsDas IKS-Tool wird auf dedizierten Servern in der Schweiz betrieben und erfüllt mit seiner 128-Bit-SSL-Verschlüsselung höchste Sicherheits-anforderungen. Zugriffslinks haben eine Gültig-keit von nur 15 Minuten, um maximale Sicherheit bei der Nutzung sensibler Daten zu gewährleisten. Dies sorgt dafür, dass das Tool sowohl sicher als auch benutzerfreundlich ist.Kostenlose Nutzung für IGUV-MitgliederDas IKS-Tool ist für alle Mitglieder des IGUV kosten-los verfügbar. Vergleichbare Tools auf dem Markt kosten oft mehrere Tausend Franken pro Jahr, während IGUV-Mitglieder von einem kostenfreien Zugang protieren. Sollten zusätzliche Anpassun-gen oder Support-Leistungen erforderlich sein, stehen Ihnen unsere erweiterten Dienstleistungen zur Verfügung.Eine ErfolgsgeschichteAktuell nutzen bereits 30 Vermögensverwalter das IKS-Tool von IGUV. Viele haben sich aufgrund die-ses Angebots für eine Mitgliedschaft entschieden. Dank kontinuierlicher Weiterentwicklung, basie-rend auf dem Feedback unserer Mitglieder, wer-den regelmässig neue Risiken und Funktionen hin-zugefügt, um das Tool stets aktuell zu halten.Werden Sie Teil unserer CommunityDas IKS-Tool bietet eine einmalige Gelegenheit, die internen Kontrollen Ihres Unternehmens efzient und sicher zu gestalten. Egal, ob Sie bereits ein eta-bliertes IKS haben oder gerade dabei sind, eines zu implementieren – mit unserem Tool und unserem umfassenden Support sind Sie bestens gerüstet. Nutzen Sie die Chance, und sichern Sie sich den kostenlosen Zugang zu unserem IKS-Tool, indem Sie noch heute IGUV-Mitglied werden. Mit der rich-tigen Unterstützung und den passenden Tools ist es einfacher denn je, die regulatorischen Anforde-rungen in der Vermögensverwaltung zu erfüllen und Risiken effektiv zu steuern.Jetzt kostenlos testen!
DIE VORTEILE EINER IGUV-MITGLIEDSCHAFTDetaillierte Übersicht unserer Dienstleistungen für Vermögensverwalter:MITGLIEDSCHAFTEN UND KOOPERATIONSMODELLE• Kostenlose Mitgliedschaften: Protieren Sie von kostenfreien Mitgliedschaften im Schwei-zer Kaderverband und bei der Ombudsstelle FINSOM.• Workshops: Erweitern Sie Ihr Fachwissen durch kostenlose Workshops zu branchenspezi-schen Themen.REGULIERUNG UND COMPLIANCE• Weiterbildung: Kostenlose regulatorische und fachliche Schulungen, die Sie auf dem neues-ten Stand halten.• Berufshaftpichtversicherung: Eine FINMA- konforme Versicherungslösung von Liberty, die als Eigenkapital angerechnet werden kann.• Compliance-Outsourcing: Zugang zu umfas-senden Outsourcing-Lösungen und Tools für Ihre Compliance-Anforderungen.Die Mitgliedschaft bietet Vermögensverwaltern massgeschneiderte Dienstleistungen und Vorteile, die ihre Praxis efzienter gestalten und ihnen helfen, sich im dynamischen Finanzumfeld erfolgreich zu behaupten.Autor: Roger Fromm, IGUV• Qualizierte Stellvertretungen: Unterstützung bei der Suche nach qualizierten Stellvertre-tungen und unabhängigen Verwaltungsräten.• IKS-Lösung: Kostenfreies internes Kontroll-system (IKS), das die Durchführung und Überwachung Ihrer internen Kontrollen unter-stützt.• Regulatory Monitoring: Bleiben Sie mit unse-rem kostenlosen Monitoring über regulatori-sche Änderungen informiert.• Juristische Beratung: Bei komplexen Fragen steht Ihnen unser spezialisiertes Team die ersten zwei Stunden kostenlos zur Seite.IT-LÖSUNGEN• IT-Services: Unterstützung bei der Auswahl und Implementierung von Software, Cloud- und Outsourcing-Lösungen.• Compliancetool.ch: Delegieren Sie Ihre Com-plianceFunktion exibel und kostengünstig, ohne teure Outsourcing-Lösungen.• Datenschutzanalyse: Kostenlose Prüfung Ihrer Website auf Datenschutzkonformität mithilfe künstlicher Intelligenz von Mondata.42 • IGUVASSET MANAGER • NR. 21 / 2025
• PMS-Tool von INSA: Efzientes PortfolioMa-nagement-System zu attraktiven Konditionen.• Webseitengestaltung: Unterstützung bei der Gestaltung und Optimierung Ihrer Website, inklusive Integration eines Kundenportals.• Aktien- und Fondsresearch: Zugang zum professionellen Aktien-, und Fonds-Research- Tool von theScreener.com.• IGUV-Academy: Kostenlose E-Learning-Module, speziell für Vermögensverwalter entwickelt.• Jobportal: Nutzen Sie unser Portal zur Suche nach qualiziertem Personal oder neuen Geschäftspartnern.WEITERE DIENSTLEISTUNGEN• AMC- und Fonds-Lösungen: Unterstützung bei der Einführung von AMCs und Private Label Funds.• Finanzierungslösungen: Attraktive Optionen zur Finanzierung von Renditeobjekten sowie Kooperationen im Immobilienverkauf.• Vorsorgeberatung: Individuelle Lösungen wie die Erstellung von Patientenverfügungen und Steuererklärungen.ZUSÄTZLICHE VORTEILE• Netzwerk & Community: Nutzen Sie unser starkes Netzwerk und regelmässige Veran-staltungen, um sich auszutauschen und neue Partnerschaften zu knüpfen.• Interessenvertretung: IGUV vertritt Ihre Inte- ressen aktiv gegenüber der FINMA und ande-ren Regulierungsbehörden.• Branchenstudien: Teilnahme an Studien zu regulatorischen und technischen Anforderun-gen der Branche.Diese umfassende Palette an Dienstleistungen wird durch eine engagierte Community und starke Netzwerkunterstützung ergänzt. Protieren Sie von der Vertretung Ihrer Interessen und dem intensiven Austausch mit anderen Vermögensverwaltern. Durch Ihre Mitgliedschaft stärken Sie nicht nur Ihr Geschäft, sondern auch die Branche insgesamt. Jetzt Mitglied werden! Melden Sie sich online an unter iguv.ch/registration, und protieren Sie von diesen exklusiven Vorteilen. Jetzt Mitglied werden und protieren!
IGUV LANCIERT PMS-BRANCHENLÖSUNG: EFFIZIENT, MANDATSFÄHIG UND KOSTENEFFIZIENTVor diesem Hintergrund hat IGUV als Interessen-gemeinschaft für unabhängige Vermögensver-walter mit derzeit 90 Mitgliedern eine innovative Branchenlösung entwickelt: Ein mandatsfähiges PMS, das leistungsstark, exibel und gleichzeitig deutlich preiswerter als marktübliche Alternati-ven ist. Warum eine Branchenlösung? Der Hauptfokus der IGUV-PMS-Lösung liegt auf Vermögensverwaltern, die bisher kein PMS nutzen, da bestehende Lösungen in Relation zum gebote-nen Nutzen oft zu teuer sind. Mit unserer Initiative bieten wir eine Plattform, die nicht nur kosten-günstiger, sondern auch leistungsstärker als viele Standardlösungen ist.Ein entscheidender Aspekt dabei ist die Mandats-fähigkeit:Skaleneffekte nutzen: Statt für 20 Vermögensver-walter 20 einzelne Bankanbindungen zu zahlen, wird eine einzige Schnittstelle genutzt.In der Welt der unabhängigen Vermögensverwalter (UVV) stellt die efziente Verwaltung von Kundenportfolios eine zentrale Herausforderung dar. Hoch-wertige PortfolioManagementSysteme (PMS) sind oft mit erheblichen Kos-ten verbunden, die für kleinere oder mittlere Vermögensverwalter kaum trag-bar sind. Autor: Roger Fromm, IGUVModule zentral einkaufen: Hochwertige Module können auf mehrere Teilnehmer umgelegt wer-den. Ein PMS-Modul, das einzeln CHF 50 000 kosten würde, kann so für CHF 2 500 pro Teilnehmer rea-lisiert werden.Zentrale Verwaltung durch IGUV: Jedes Mitglied erhält seinen eigenen Zugang und kann sogar Kunden oder Auditoren kostenlose View-Only-Lo-gins zur Verfügung stellen. Strenge Auswahlkriterien für Anbieter Die Wahl eines PMS-Anbieters ist ein entscheiden-der Faktor für den Erfolg dieses Projekts. IGUV hat klare Ausschlusskriterien deniert:Keine ausländisch beherrschten Gesellschaften, die für hohe Kosten und geringe Leistung bekannt sind.Kein Anbieter mit ausschliesslich englischem Support, da Swissness und lokale Betreuung für uns einen hohen Stellenwert haben.44 • IGUVASSET MANAGER • NR. 21 / 2025
Kein Anbieter mit langen Wartezeiten, denn ein System, das erst in 6-12 Monaten realisierbar ist, kommt für uns nicht in Frage.Von den 29 angefragten PMS-Anbietern haben sich 15 zur Zusammenarbeit bereit erklärt. Bei den restlichen war bereits über deren Webseite er-sichtlich, dass sie nicht unseren Anforderungen entsprechen. Ein weiteres Kriterium war, dass der Anbieter bereits eine mandatsfähige Lösung vor-weisen kann. IGUV wird sich nicht an unfertigen Entwicklungen beteiligen oder ein Projektrisiko übernehmen. Funktionen der IGUV-PMS-Lösung Unser PMS ist weit mehr als nur eine kostengünsti-ge Alternative zu bestehenden Systemen. Es bietet umfassende Funktionen, die für eine professionelle Vermögensverwaltung essenziell sind:Advanced Performance Modul: Erfüllt den GIPS- Standard und ermöglicht individuelle Auswertun-gen nach Anlageklassen, Währungen, Ländern usw.CRM-Integration: Dokumente können hinterlegt, mit Fristen versehen und Notizen gespeichert wer-den. Beziehungen zwischen Benecial Owners sind darstellbar.Regulatorische Konformität: Das System er-füllt die MiFID- und FIDLEG-Anforderungen. GwG- relevante Transaktionen werden automatisch im Compliance-Dashboard erfasst.Taktische Asset-Allocation-Analyse: Detaillierte Vergleiche zwischen geplanter und tatsächlicher Portfolio-Allokation.Individuelle Benchmarks: Beliebige Vergleichs-massstäbe können deniert und analysiert wer-den. Maximale Leistung, minimale Kosten – endlich eine PMS-Lösung, die sich wirklich lohnt.«GEMEINSAM PROFITIEREN: DURCH SKALIERUNG WERDEN PREMIUM-FUNKTIONEN ERSCHWINGLICH..»
API-Sponsoring durch Depotbanken Jede angebundene Depotbank verursacht Kosten für die Pege und Wartung der APISchnittstelle. Regulär würde ein einzelner Vermögensverwalter pro Depotbank CHF 2 400 pro Jahr zahlen. IGUV bietet jedoch ein attraktives API-Sponsoring für Depotbanken an:• Für nur CHF 4 800 pro Jahr kann eine Bank ihre API-Schnittstelle sponsoren.• Diese Depotbank wird dann auf einer speziel-len Liste geführt, sodass alle Vermögensver-walter, die mit ihr arbeiten, kostenfreien Zugriff auf diese API erhalten.• Banken ohne PMS-Lösung haben so die Mög-lichkeit, ihren Vermögensverwaltern einen echten Mehrwert zu bieten – ohne jegliches Projektrisiko.Dieses Modell schafft eine Win-Win-Situation: Die Vermögensverwalter protieren von einer preiswerteren PMS-Lösung, während Banken ihren UVVs eine nahtlose Anbindung ohne zusätzlichen Entwicklungsaufwand ermöglichen. Vorteil für Early-Birds IGUV geht für dieses Projekt in Vorleistung und übernimmt die einmaligen Setup-Kosten von CHF 6 000 pro Vermögensverwalter. Diese Kosten werden über fünf Jahre amortisiert und bei einem vorzeitigen Ausstieg nur anteilig verrechnet.1. Jahr: CHF 4 8002. Jahr: CHF 3 6003. Jahr: CHF 2 400 usw.Dieses Angebot gilt ausschliesslich für Early-Birds, die sich von Anfang an für das PMS-Projekt ent-scheiden. Spätere Teilnehmer können selbst-verständlich einsteigen, müssen jedoch die ein-maligen Setup-Kosten vorab entrichten. Eine frühzeitige Anmeldung sichert Ihnen nicht nur at-traktive Konditionen, sondern auch die Möglich-keit, aktiv an der Weiterentwicklung des PMS mit-zuwirken. Ein strategisches Management-Tool Ein PMS dient längst nicht mehr nur der Konsolidie-rung, dem Reporting und dem Risikomanagement. Unsere Lösung bietet Geschäftsführern wertvolle Management-Funktionalitäten:• Mitarbeiter-Performance-Analyse: Welche Mitarbeiter verwalten ihre Portfolios efzienter? Wo liegen Risiken?• Detaillierte Kennzahlen: Volatilität, Sharpe Ratio, Draw-Downs – alle wichtigen KPIs auf einen Blick.• Kundenbewegungen im Überblick: Zuüsse, Abüsse und Wachstumsfaktoren des Kun-denvermögens.• Professionelle Aussenwirkung: Ein etablier-tes PMS-Tool stärkt das Vertrauen potenzieller Geschäftspartner.• Business Continuity Management (BCM): Nachfolger erhalten gesicherten Zugriff auf alle relevanten Daten.• Unternehmensbewertung & Nachfolgerege-lung: Bei einem möglichen Firmenverkauf ste-hen alle wichtigen Kennzahlen transparent zur Verfügung. Attraktive Preisstruktur Die erwähnten Zusatzfunktionen des IGUV-PMS al-leine würden einem einzelnen Vermögensverwal-ter auf dem freien Markt zwischen CHF 20 000 und CHF 50 000 pro Jahr kosten. Dank der Skalierbar-keit unseres Branchenmodells können wir unseren Mitgliedern ein deutlich günstigeres Angebot un-terbreiten:Günstigste Variante: CHF 4 990 p.a.Höchster bisheriger Preis: CHF 21 000 p.a. (für einen Vermögensverwalter mit 10 Depotbanken, davon mehrere exotische)Je mehr Teilnehmer hinzukommen, desto weiter sinken die Fixkosten für alle – gleichzeitig können zusätzliche Module und Erweiterungen integriert werden, um das PMS noch leistungsstärker und at-traktiver zu gestalten.46 • IGUVASSET MANAGER • NR. 21 / 2025
Berechnen Sie Ihre Kosten selbst Interessierte Vermögensverwalter können sich ihre individuelle Kostenstruktur mit unserem PMS-Kal-kulator selbst berechnen. Link zum XLS-Kalkulator: https://bit.ly/IGUV-PMSFür ein kostenloses Beratungsgespräch buchen Sie bitte ein Zoom-Meeting unter folgendem Link: https://calendly.com/fromm-iguv/45minBitte beachten Sie, dass dieses Meeting aus-schliesslich für FINMA-bewilligte Vermögensver-walter vorgesehen ist. Andere Interessierte können uns unter info@iguv.ch kontaktieren.Fazit: Ein Meilenstein für unabhängige Vermö-gensverwalterDie IGUV-PMS-Branchenlösung ist ein zukunfts-weisendes Projekt, das unabhängigen Vermö-gensverwaltern eine kostenefziente, leistungs-starke und regulatorisch konforme Alternative zu bestehenden PMS-Anbietern bietet. Das Projekt vereint Swissness, Efzienz und Skalierbarkeit – ein echter Mehrwert für alle Mitglieder und jene, die es werden möchten.Falls Sie Interesse haben, jetzt oder in Zukunft Teil dieser Branchenlösung zu sein, freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.«MIT NUR CHF 4'800 PRO JAHR ERMÖGLICHT IHRE BANK ALLEN ANGESCHLOSSENEN UVVS DEN KOSTENLOSEN API-ZUGANG.»
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